Sonntag, Juni 22, 2008
Samstag, Juni 21, 2008
Enrico war am Notebook, Matthias an den Reglern. Enrico hat auch die Studio-Webcam bedient. Ich war mit Ramona, Andree und Robert in der Sprecherkabine. Das Aufregendste war, dass Nina meine Citycard brauchte, sich aber bis Sendungsende nicht gemeldet hatte. Und ich konnte die Türklingel nicht hören. Bin ihr danach zufällig auf der Straße begegnet: Sie hat sich gestern für "Internationale Beziehungen" in Dresden beworben, obwohl sie inzwischen ganz andere Pläne hat.
Freitag, Juni 20, 2008
Sonntag, Januar 20, 2008
Er fährt nach Baden-Baden. Ob er dort wieder arbeitet, schreibt er nicht. Ich würde es ihm wünschen. Endlich wieder hintereinanderweg senden zu können, wäre schon schön. Schade, dass da so viel Konjunktiv steht. Hab den ganzen Monat noch 2007 geschrieben. Vor einem Jahr scheint er sich mit Kai Karsten gezofft zu haben. Weit weg ist das. SPEX. Verdammt, ich bin süchtig.
Hab Miry gebeten, den Blog so zu programmieren, dass er nur für mich sichtbar oder offline ist. Heute nachmittag schaut sie sich die Software an. ich gehe zur KarriereStart. Mit Handy, Miry. Ich liebe dich. Lass dir Zeit. 13.06 Uhr Ich würde dir am liebsten die MySpace Mails senden, dass du beim Programmieren auf dem aktuellsten Stand bist. Löschen will ich den Blog wie gesagt nicht, aber offline, respective privat setzen. Das scheint im Moment zumindest für mich nicht möglich zu sein, da irgendein Spaßvogel auf meiner Festplatte grad Admin zu spielen scheint. Vielleicht ist es allerdings auch weiter weg. Wie nah die Veränderung ist, kann ich nicht zuordnen. Unter Einstellungen muss der Bottom gewesen sein. Ich hab dummerweise keinen Screenshot gemacht. Anfänger-Naivität, heul.
Der Blog lässt sich plötzlich wieder durch Google aufrufen. Das Privat-Feld, dieser Bottom taucht unter Verdammtwowardas nicht mehr auf. Noch zwei Tage, und es wird knapp. Ich hab gestern den ganzen Tag programmiert, und heute ist alles wieder weg. Es ist zum Heulen. Wahrscheinlich muss ich mein Password ändern. Vielleicht kann ich den Bottom mit einem neuen Design aufrufen. Vorhin hat der DVB-Routenplaner meine Adresse mit der Straße vom 17. Juni verwechselt. Heute ist der Wurm drin. Irgendjemand spielt grad auf meiner Festplatte Hasenjagd. Sch... Das stört.
Samstag, Januar 19, 2008
Drinnen & Draußen
Bin dabei, gesund zu werden. Die Grenzen werden fast gläsern. Stabil. Und geben Halt.
So, jetzt ist der Blog privat
Die Software funktioniert ja trotzdem. Kein Grund unruhig zu werden. Nächstens fühle ich mich sonst von meinen Händen beim Tippen beobachtet, jedes Frösteln eine Anklage. Ich bin glücklich. Allmählich ordnet sich alles. Auch die schlimmste Halluzination.
Heute ist die KarriereStart. Suse und Co. haben einen Stand dort. Ich will Tim sehen, bevor ich hingehe. Er sei schon los, sagt Jonas kleine Schwester. Sein Handy sei besetzt, behauptet der Handy-Anbieter, obwohl ein Freizeichen kommt. Ich habe Angst. Als ob er grad in Gefahr wäre. Einen Tag zu spät habe ich Angst. Idiotisch. In einer halben Stunde wird er zu Hause sein. Er hat zurückgerufen. Ich sei schlimm. Als ich auf das Freie Intervall hinweisen wollte, hat er aufgelegt. Mir ist elend. Ob ich will, dass er eine Gehirnerschütterung hat, hat er gefragt. Pfeifersches Drüsenfieber... Verdammt, er ist sauer. er sucht sich seine Diagnosen inzwischen selbst aus. Ein Schädel-Hirn-Trauma ist ihm zu läppisch. Es muss schon was in AIDS-Nähe sein, damit es ihn reizt. Er ist müde. Ruhe ist wichtig, heul. Verdammt, bin ich weit weg.
Freitag, Januar 18, 2008
Und immer wieder das fluffige BegebenSieSichInTherapie auf ein dahingeschmachtetes NimmMich - die Einsamkeits-Software. Was ist schon die perfekteste Einsamkeit, wenn sie so ein Everybody zerschreit. Grad warst du noch frei, eins mit dir, hattest Unmengen von Zeit. Und schon ist da wieder jemand, der etwas von dir will. Dabei warst du dir gerade noch so sicher, dass es tatsächlich Software war. Aber auch bei der musst du ja Nähe zulassen, Nähe zu dem, der da programmiert. Der Link greift nicht mehr. Vielleicht ist das ganz gut so. Das BegebenSieSichInTherapie war doch ziemlich intensiv. Tim hatte einen Unfall, ich kann ihn aber nicht sehen. Ich würde am liebsten den gesamten Kopf untersuchen. Bloß weil ich auf Martins Lymphknotenbetasten nicht reagiert habe, kommt Tim nicht nach Hause. Oder auch nicht. Ich spamme ihn per IchLiebeDich-SMS zu. Ich will ihn sehen. Stattdessen geht nur die kleine Schwester seines Freundes ans Telefon. Klammern sei nicht nötig, sagt er. Verdammt, ich will ihn sehen. Die Platzwunde sei direkt unterm Auge, sagt Tim. Eine Bordsteinkante beim Radfahren sei es gewesen, sagt X. Die Weiß habe Martin angerufen. Ich hasse alle. Ich hatte X. mehrfach angerufen, ohne dass sie darüber gesprochen hatte. Angeblich habe sie sich Sorgen gemacht. Um mich. Mir ist zum Schreien. Hätte ich gestern nicht erzählt, wie beschissen es mir geht, hätte ich heute die Wundversorgung machen können. Aber es ging mir beschissen. Es ging mir verdammt beschissen.
Gleich kommt der Hausmeister. Schimmelspray habe ich mir gewünscht. Er hat überhaupt nicht gemault, dass ich erst 17 Uhr Zeit habe. Mir geht es verdammt gut. 21 Uhr macht Tom Röder ein Feuerwerk zum Semperopernball. Ich weiß noch nicht, ob ich hingehe. Tim wird keine Lust haben. Thilo zu sehen, wäre schon schön. Im Smoking sieht der regelrecht appetitlich aus. Hab fast die Heizung runtergeregelt. Aber eben nur fast. Es war Feierabend. Jedenfalls für mich. Ivette war barfuß. Mitten im Winter. Haut und Smoking. Aber die Artikel sind ganz gut geworden, finde ich. Da habe ich Praktikum gemacht, protz. Ivette war extra beim Friseur. Ich hab sie gar nicht wieder erkannt, geschminkt, wie sie war. Das ist schon wieder ein Jahr her. Atemberaubend schön ist sie ja immer. Das ist nichts besonderes. Sie hat sogar die Huhn zu einem Kurzporträt bewegen können. Warum fällt mir inzwischen nur WasPassiert? dazu ein? Barschs WasGeschah mit den Straßenporträts zu verwechseln, ist komisch. Kati Huhn habe ich letzte Woche wieder mal gehört. Das war wie StraßenbahnFahren. Die Spannung war raus. Aber StraßenbahnFahren ist ja nicht das Schlimmste, was einem passieren kann. Zumal am Nachmittag.
Bei Jan Garcia ist eine Stelle ausgeschrieben. Da beschimpft mich zwar niemand als Stalker, aber das Miteinander wäre bestimmt auch sehr intensiv. Ich brauche im Moment viel Schlaf. Hab mich heute mehrere Stunden hintereinander konzentriert und viel Papier bedruckt. Der Ordner ist schon wieder fast voll. Es wäre schön, wenn sich die Inhalte in meinem Schädel genauso leicht sortieren ließen wie in dem Ordner. Am liebsten würde ich Eileen und Melanie besuchen, Kaffee trinken und labern. Am Wochenende ist die KarriereStart. Ich würde gern mit Tim hingehen. Aber wahrscheinlich ist sie ihm zu fleischlos. Wie klar die Information dort sein wird, weiß ich auch erst, wenn ich dort war. Auf alle Fälle muss ich den Eintritt mangels Journalistenausweis selbst zahlen. Der WDR2 diskutiert Kopfnoten, als soziale Kompetenz. Alienkotze & Erbsensuppe. Knackig wie ausgereifte Nasenborken. Letztendlich titriert Kopfnote nur Transaktion. Schüchterne und Kritische filtert sie raus. Bei MySpace fühlt sich jemand verfolgt. Interessanter Film, aber so nicht zu verstehen. Zumindest finde ich ihn nicht witzig. Den Film. Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann einen starken Kaffee. Einen ohne aufzustehen, serviert mit nacktem Oberkörper. Von irgendeinem Alien, dem ich dafür Kopfnoten gebe. Und Garcia in den Nacken zu atmen wäre schön. Irgendwo in einem Riesenauditorium. Höchstoffiziell. Vielleicht bei einer Preisverleihung für G. für fristgerechtes Planen primär chaotischer Situationen.
Als ich Alex gemailt hatte, meldete sich bei G. ein Alex. Zufall, ich weiß. Trotzdem war es eindrucksvoll. Ich soll ihn in Ruhe lassen, mailt G. Ich hab keine Ahnung, was er erlebt, dass er so wütend ist. Es muss ziemlich massiv sein. Hast du schon mal erlebt, wie ein Schneesturm losbricht, obwohl du nur per Festnetz telefonierst? Irre ist das. Es gab mal eine Zeit, da habe ich mich mit den Wolken unterhalten. Hab mich selten so verstanden gefühlt. Irgendwann gehe ich mal ins Hegenbarth-Archiv.
Donnerstag, Januar 17, 2008
Church Of Your Heart
biggi schrieb am 2.2. 2004 um 01:05:27 Uhr über
Angst
Der Gesetzgeber sieht vor, dass du arbeitest!
Damals hatte ich mich bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig beworben. Ohne Erfolg. Martin war wütend. "Der Gesetzgeber sieht vor, dass du arbeitest", sagte er. Ich hatte keinen Grund, ihm zu widersprechen. Ob ihn ein Schweigen ausreichend begleitet hat, weiß ich nicht. Es war verdammt einsam neben ihm. Ich hab geschrieben. Jeden Gedanken. Die Zeit war kostbar. Ist kostbar. Ich hatte Zeit für mich. Irgendwann ging der PC kaputt, und das Papier begann sich zu stapeln. Ich bin froh, dass es den Blog gibt. Der ist einfacher durchzuscrollen als der Blaster. Und die Suchmaschine greift trotzdem. Jedenfalls das Suchfenster links oben. Ich finde mich besser zurecht als in anderen Archiven. Obwohl ich vorhin wieder fündig geworden bin:
biggi schrieb am 21.10. 2006 um 09:15:48 Uhr über Toilettenlabyrinth. Jan Fedders Stimme hätte ich gern. Mehrmals täglich. Beim Duschen zum Beispiel.
Angst
Der Gesetzgeber sieht vor, dass du arbeitest!
Damals hatte ich mich bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig beworben. Ohne Erfolg. Martin war wütend. "Der Gesetzgeber sieht vor, dass du arbeitest", sagte er. Ich hatte keinen Grund, ihm zu widersprechen. Ob ihn ein Schweigen ausreichend begleitet hat, weiß ich nicht. Es war verdammt einsam neben ihm. Ich hab geschrieben. Jeden Gedanken. Die Zeit war kostbar. Ist kostbar. Ich hatte Zeit für mich. Irgendwann ging der PC kaputt, und das Papier begann sich zu stapeln. Ich bin froh, dass es den Blog gibt. Der ist einfacher durchzuscrollen als der Blaster. Und die Suchmaschine greift trotzdem. Jedenfalls das Suchfenster links oben. Ich finde mich besser zurecht als in anderen Archiven. Obwohl ich vorhin wieder fündig geworden bin:
biggi schrieb am 21.10. 2006 um 09:15:48 Uhr über Toilettenlabyrinth. Jan Fedders Stimme hätte ich gern. Mehrmals täglich. Beim Duschen zum Beispiel.
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