Donnerstag, August 09, 2007
Gerade aufgewacht
René Hagdorn sendet. Das sind die Augenblicke, in denen ich mir eine Webcam wünsche. S. hat mir gestern erzählt, dass sie bei 600 Euro Rente 56 Euro Wohngeld bei 340 Euro Miete bekommt. Ich hab gleich wieder Panik bekommen, als ich das hörte. Ihre Eltern waren beide Arzt, die Mutter ist schon gestorben. Fünf Geschwister hat sie. Aus allen sei etwas geworden. Panik. Ich habe Panik. 600 Euro... Das ist ja wie langsames Ersticken. Heute kann ich Groke nicht hören, weil ich bei den Eltern arbeite. Roberto hat vorwurfsvoll gemailt, ich habe keine Lust zu antworten und weide mich lieber an meiner Einsamkeit. Das Gespräch mit E. war so ernüchternd. Ihr Verständnis von Selbsthilfe ist starrer als bei jedem Selbsthilfe-Forums-Mod. Sie lehnt Petra und Helga ab. Eine Lektorin hat grad einen Elch gewonnen für ein dröges Filmrätsel. Groke, schmacht. Ich sehne mich nach meiner Mitte. Und der bin ich am nächsten, wenn die Kinder da sind. E. ist schon dreifache Oma. Alles ist so ausweglos.
Mittwoch, August 08, 2007
Einsamkeit
WillsteQuatschen ist offline. "Nothing compares to you" bricht ab, sobald ich es eintippe. Ich sehne mich nach Grokes Gelaber und zappe wirsch durch fremde Männergesichter. Heute habe ich das erste Mal bewusst Deutschlandradio Kultur gehört. Lauter gesichtslose Stimmen. Mir ist einsam, sobald Groke zu senden aufhört. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Wie fühlt sich Einsamkeit an? Nach leerem Kühlschrank und leerem Konto? Nach der Stille ohne PC und Radio bei Gewitter? Eine Vorschau zum Zappen... "Machen Sie schöne Dinge mit ihr, für die sozialen Belange sind ihre Verwandten und wir zuständig", sagte Frau Meinelt vom SPD Süd zu mir, als ich mit ihr über Petras Wohnungslosigkeit sprechen wollte. Mir ist einsam.
Druck
Bin noch versteinert: Petra sei angeblich nicht wohnungslos, sagt eine Frau ihres "alten" SPD. Alles andere unterliege der Schweigepflicht. Ich fühle mich total unter Druck gesetzt. Als ich das Vater erzähle, kontert der mit HilfMirImGarten,IchSchaffeEsNichtMehr. Konkret geht es ihm um Charlies Pissecke: Charlie hatte das Kräuterhochbeet, den sonnigsten Fleck des Gartens, für sich erobert. Grund genug für Vater, es abzutragen. Charly ist seit jeher in meinem Kräuterbeet gewesen. Aber Vater wittert wahrscheinlich Mikrobiologisches. Angerufen habe ich ihn aber hauptsächlich, um ihm vom K & M Media Service zu erzählen. Grad rief ein Herr Uhlmann an und fragte, ob ich noch Arbeit als Angestellte suche und empfahl mir, mich beim K & M Media Service auf der Heinrichstraße 1 vorzustellen. Ich ,ganz aufgeregt, frage nicht, was für ein Servicecenter das ist, von dem er da anruft. Auf dem Arbeitsamt ist er nicht zuzuordnen.
Deutschlandradio Kultur
Das Programm ist angenehm gläsern und vorhersehbar. Die perfekte Einladung zum Blasten. Nur das monarchoide WirÜberUns irritiert mich: Da steht zwar ein Wir, kommt aber keine Crew zu Wort. Es riecht nach Diktatur.
Bitter
Helga hat für Petra eine Wohnung in Gorbitz rausgesucht. Petra braucht eine Wohnung, will aber lieber nach Leipzig. Matthias sei ausgebrannt. Petra kennt Gorbitz nicht. Ich muss mehr Lokalradio hören, statt mein Fernweh zu zelebrieren, indem ich so an Grokes Stimme hänge. Heute treffe ich das erste Mal die Psychiatrieerfahrenen-Selbsthilfegruppe. Starfighter unter sich. Helga ist nicht dabei. Petra will angerufen werden. Mir ist elend. Eigentlich wünsche ich mir Urlaub. Tim hat keine Lust, mit mir zu surfen, und spielt lieber Fußball. Irgendwas zum drauf Freuen wäre schön. Tim will sich neue Becken für sein Schlagzeug kaufen. Es ist schwer, sagt Matthias. Zu allem. Mich fallen zu lassen, Groke zu hören und zu dösen, tut gut. Jetzt dudelt der Deutschlandfunk im Hintergrund. Alles riecht nach Holz, beißend und scharf. Hab die Wäsche überm Stuhl trocknen lassen müssen, weil der Trockenraum voll war. Bitter.
Dienstag, August 07, 2007
Montag, August 06, 2007
Namen
Viele geben Alltagsgegenständen Namen, das spricht für das Vertrauen, das sie in den Gegenstand haben, behauptet Nicole Köster vom SWR3. Ich habe nur für einen Gegenstand einen Namen gehabt: für mein Notebook. Das hatte ich Leppi genannt, bis ich auf die Bärensteiner Straße gezogen bin. Hier wohnt Werner Leppi. Ich gehe jeden Tag an einem Wandbild von ihm vorbei. Und Cörßie, mein Cursor, zappelt schon seit Jahren nicht mehr so spontan herum wie in den Tagen 2001, als die ersten BigBrother-Sendungen liefen. Es gibt also keinen Grund, ihn extra anzusprechen. Aber das Vertrauen ist geblieben, auch wenn es inzwischen schon das zweite Notebook ist. Am friedlichsten schlafe ich neben dem Webradio ein.
Sonntag, August 05, 2007
Weglaufhaus
5.8.07. Mail von Petra an die GLS-Gemeinschaftsbank:
gesundheitsladen-vision
es wird in radebeul ein laden vermietet. dazu habe ich eine sehr schöne idee und suche eure hilfe dabei. dies bezieht sich auch auf den grundgedanken weglaufhauskulturnetzwerkidee.
gesundheitsladenvision
es sollen sich tag und nacht bei unserem laden menschen einfinden dürfen, die bedürftig nach einer tasse tee, nach einem warmen wort und nach einer gemütlichen atmosphäre sind, nach ruhe oder reden, basteln, malen oder leise musik machen oder hören, auf duftlampen oder duftstäbchen lust haben zu riechen, räucherwerk und alles, was der seele gut tut, sei es ein herrlicher pfirsich oder saft in ihrer seele kurieren können. tag für tag ähnliche besetzung. wir werden versuchen, über ladenspenden von der city-herberge dresden und über andere hotels, die abends schließen und noch verwertbare nahrungsmittel abzugeben haben, die über das tafel-e.v.-auto zu uns bringen zu lassen. ansprechpartner für den noch zu mietenden laden sind herr und frau klug 0800 522 222 60. das ganze ist auch eine vorbereitung für eine weglaufhauskulturnetzwerkinitiative, die wir gerade im begriff sind zu organisieren. der laden soll die erste koordinationsstelle des netzwerkes werden. bei stiftungs- oder schenkungsgeldern in den sozialen, kulturellen und auch alternativmedizinischen bereich. vorbestand zu einem internationalen kulturnetzwerk anstatt weglaufhaus.
gesundheitsladen tips und trapps
für medizingeschädigte
wir möchten ein neues netzwerk ins leben rufen wie iscon oder champhill. vielleicht psychokultur oder einfach das erste logo oder einfach bloß seele. eine gemeinschaft, wo viele gemeinschaften sich darauf aufbauen, mit der grundbezeichnung ein kulturnetzwerk seele. suche stiftung oder schenkung für den anfang dieses ladens.
ich bleibe gern mit euch in verbindung und unterrichte euch über das kulturnetzwerk seele. der laden ist uns sehr wichtig. das ist der grundstein des anfangs des kulturnetzwerkes seele.
ganz, ganz liebe grüße von petruschka aus dresden
ich habe zur zeit keine adresse. ich bin wohnungslos. schreibt bitte an christine. christine ist eure ansprechpartnerin. ich habe euch aus münchen schon mal angerufen wegen einem internationalen kulturnetzwerk seele. ich möchte eine art gemeinschaftsreihe gründen, die weglaufhaus-ähnlich ist, wo die menschen die möglichkeit haben, sich zu entspannen und sozial sich zu festigen und vielleicht auch eine art berufsförderwerk anzuschließen - viel individueller gestaltet. dazu brauchen wir häuser, instrumente und möbel und gutes fachliches personal, das zum teil auch aus eigenen reihen stammen wird. aber wir brauchen gute fachliche leitung. phytotherapie zum beispiel, schamanismus, geistheilen, töpfern, musik, malen, wandern, steine sammeln usw.
lasst euch was einfallen, und bitte meldet euch bald.
eure petruschka
5.08.07. Mail von Petra an den Dresdner Kulturdezernenten
liebe grüße von petruschka an den kulturdezernenten. ich habe eine sehr gute idee. dresden deutschland. leiten Sie es bitte nach Berlin, ohne mich zu nennen. mein vorschlag wäre ein ärztekulturfestival zu starten mit viel benefizkonzerten für kindermusiktanztalentevereine übers ganze land. chefarzt doktor schöne radebeul kann sehr schön geige spielen. bitte auch ansprechen.
motto seelische gesundheit der familien
einbezogen in das festival viel hausmusik in kirchen, kathedralen und heiligen kraftorten. benefizziel begabtenförderung jeden alters musikalisch und auch tanz zu finanzieren in allen musikalischen und auch tänzerischen bereichen.
mit ganz herzlichem gruß,
petruschka aus dresden
ich bin zur zeit wohnungslos. bitte mailen Sie, wenn interesse besteht an die adresse von christine.
4.08.07. Mail an Lebendiger Leben e.V. (Turnerweg 6, 01097 DD)
Sehr geehrte Frau W.,
können Sie am 8.8.07 sechs der Ausdrucke zum Weglaufhaus, die Ihre Kolleginnen mit Petra in Arnsdorf erstellt haben, zum Verteilen mitbringen?
Der bisherige Verteiler ist nach Petras Auskunft
1 Lebendiger Leben,
1 Elisabeth Dederke,
1 Heilpraktikerschule,
1 Universitätsbibliothek,
1 Umweltzentrum und
1 Verbrauchergemeinschaft (Matthias).
Herzlich,
Christine
Petra: Mitstreiter könnten auch Steffie Weber-Unger (336 10 20), Antje Fiedler (Tel. 035241 / 52636, Perba, An der Kleinbahn 1, Leuben-Schleinitz, 01623), Karla Kundig (254 29 90), Frau Dressler, Tobias (Radebeul), Frau Klug (Immobilien-Maklerin), Steffi Weber-Unger, ein Schäfer & Geistheiler aus Cottbus (Matthias fragen), Rechtsanwältin Sigrid Thiel (89 00 461, An der Heide 18, 01108 DD), Rechtsanwalt Dr. Moser (432 09 20, Cossebauder Str. 21, DD), Rechtsanwältin Anne Cobes (Leipzig, Poststr. 14 oder 15, Antidiskreminierungsgesetz), André Sachade (Leipzig), Sozialarbeiter von Rosswein, GLS-Gemeinschaftsökobank, Verbrauchergemeinschaft (Jahnstr. 5 - Bhf. Mitte, Aushang „Gesundheitsladen – wer will mitmachen?“) sein. Außerdem will sie eine buddhistische Nonne in Altpieschen, SiebenLinden Hand-in-Hand und eine Heilpraktikerschule ansprechen. Antje Fiedler kenne mehrere Objekte bei Meißen, die für das Projekt geeignet sind.
Helga von dem Teffen am 8.08.07 mit Psychiatrieerfahrenen informiert. Helga kann nicht kommen, da sie zu ihrer Mutter nach Zwickau fahren muss.
27.7.07. Mail an die Psychiatrieerfahrenen-SelbsthilfegruppeHallo Frau D., eine vernetzte Krisenpension http://www.krisenpension.de/ziel.html erscheint mir, falls der der Arzt keine Despotenfunktion hat, auf den ersten Blick sinnvoller als ein Weglaufhaus mit naturbegabten Laientherapeuten. Denn das Spektrum der Therapiemöglichkeiten ist größer, als der Erfahrungshorizont einer konkreten Einzelbiographie es zulässt. Weglaufhaus "riecht" eher nach Gemeinschaftswohnen a la Eurotopia und weniger nach Rettungsstellen-Modul, bindet also mehr Zeit des Klienten. Der Klient muss vorort wohnen. Das mischt seine ureigensten Ziele unter Umständen stärker auf als die ursprüngliche Not selbst. Andererseits ordne ich Psychiatrie-Betroffenheit des Personals als ein wesentliches und notwendiges Alleinstellungsmerkmal für Therapie-Effizienz ein. Waren Sie schon dort? Helga (202 7639) bemüht sich um eine Emailadresse, um besser erreichbar zu sein. Petra (035200/262750) ist noch bis einschließlich 15.8.07 stationär. Ich freue mich auf den Brainstorm am 8. August. Herzlich, Christine
Friday, July 27, 2007 10:44 AM
Re: Weglaufhaus Dresden
> Hallo Frau S., wir sind zur Zeit gerade im "Urlaub" und treffen uns erst am Mittwoch, den 8.August gegen 16.00 Uhr wieder in der KISS, Ehrlichstr. 3, im Elsa-Fenske-Heim. Wenn sie Interesse haben sollten, dabei zu sein, sind sie herzlich eingeladen. Ein interessantes Projekt finde ich die Krisenpansion in Berlin. Es gibt wahrscheinlich auch eine Menge sehr verschiedener Vorstellungen, wie so etwas zu bewerkstelligen ist. Vielleicht wird es ja ein ganz interessanter Nachmittag. Wir sind ab 8.08. wieder jeden Mittwoch in der KISS da. Mit freundlichen Grüßen Elisabeth D.
>> Tue, 24 Jul 2007 19:29:44 +0200 Hallo Frau D., momentan gibt es in Dresden noch kein Weglaufhaus, das wohnungslosen Psychiatrie-Betroffenen den Aufenthalt in der Psychiatrie erspart oder abkürzt. Das ist ein Problem, das Helga, Petra und mir am Herzen liegt. Deshalb sind Helga und ich mit Inge Naumann von der GESOP dazu ins Gespräch gekommen. Ergebnis: Wir brauchen Mitstreiter. Gibt es innerhalb Ihrer Gruppe ein Interesse an einem Weglaufhaus? Sind Mitglieder Ihrer Gruppe an einer Mitarbeit interessiert? Petra liegt gerade in der Arnsdorfer Geschlossenen und freut sich über Telefonate (035200 /262750). Sie sehnt sich nach Hand-in-Hand-Glücksinseln. Im Moment ist sie wohnungslos und will in Altkötschenbroda eine Wohnung bekommen. Deshalb habe ich zu Frau Dressler (Betreutes Wohnen Radebeul) Kontakt aufgenommen. Da Petra bereit ist, in ein betreutes Einzelwohnen zu gehen, um von da aus gemeinsam eine Wohnung zu suchen, hat sie heute von Arnsdorf aus einen entsprechenden Antrag an die GESOP, an das Amtsgericht Kamenz und die Arnsdorfer Klinik-Sozialarbeiterin gesandt. In Berlin gibt es bereits ein Weglaufhaus http://www.weglaufhaus.de/, das von Psychiatrie-Betroffenen geführt wird. Petra war dort, Natalie war ihre Betreuerin. Aber das Haus ist nicht zum Entspannen geeignet. Ein Dreiseitenhof wie im Ökodorf Auterwitz ist besser, sagt Petra. Antje Fiedler will in Auterwitz Abspannwohnung einrichten. Das findet Petra besser als ein Weglaufhaus mitten in der Stadt. Man könnte auch einen Hinfahrdienst organisieren, sagt sie. Petra will eine internationale Weglaufhauskulturnetzwerkinitiative für alle Medizingeschädigten und -betroffenen, die sich über Schenkungen und Stiftungen der GLS-Gemeinschaftsbank finanziert. Eine Verbindung zum Goetheanum in der Schweiz wäre gut, sagt Petra. Inge Naumann hat mir mehrere Diplomarbeiten zu Weglaufhaus und Antipsychiatrie zur geliehen. Die Konzeption wird ein hartes Stück Arbeit, sagt Inge Naumann. Sie rät uns, die Fachhochschule für Sozialarbeit dazu anzusprechen, damit Teile der Konzeption in Belegarbeiten konkretisiert werden. Vorher sei es wichtig, einen Verein zu gründen, um verhandlungsfähig zu sein und Zugriff auf Fördermittel zu bekommen. Um einen Verein gründen zu können, müssen wir mindestens sieben Personen sein. Daher die Mail: Wir brauchen Mitstreiter. Gibt es innerhalb Ihrer Gruppe ein Interesse an einem Weglaufhaus? Sind Mitglieder Ihrer Gruppe an einer Mitarbeit interessiert? Herzlich, Christine
24.07.07. Mail an die Stiftung Ariadne www.ptv-dresden.de, http://www.ptv-sachsen.de/kontakt.php Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen der Konzeption und Vereinsgründung für ein Dresdner Weglaufhaus suche ich Kontakt zu Psychiatrie-Betroffenen, die Interesse an der Mitarbeit haben. Bislang habe ich Inge Naumann (GESOP), Elisabeth D. (KISS, Psychiatrieerfahrene) und Frau W. (Lebendiger Leben) angesprochen. Da ich Sie als Multiplikator einordne, bitte ich Sie um Mithilfe. Wäre es Ihnen möglich, einen entsprechenden Aushang in Ihrem Bereich zu machen? Herzlich, Christine S.
Die Psychiatriekoordinatorin im Rathaus ist Frau Dr. Kurz 488 4870 Sozialamt. Frau Subran fragt, ob das Wohngruppen für 18-65-Jährige werden sollen. Dann sei der Kommunale Sozialverband Ansprechpartner. Welche Personengruppe, welcher Hilfebedarf soll es sein? Soll es eine Pension werden? Erfahrenen Träger suchen (GESOP, PTV, Diakonie). Finanzierung planen. Belegarbeiten planen. Betreuung sozialpsychiatrischer Dienst? Problem Krisenintervention? 817 8140
Netzwerk Betroffene (KISS 206 1985) nutzen: Psychiatrieerfahrene Elisabeth D.
Anruf beim Krisendienst: Es existiert ein Wegweiser für seelische Gesundheit.
Dreiseitenhof in Radeburg mit Jochen Kiessling angesehen: Der Hof ist baufällig, voller Gerätschaften und gehört einer Erbengemeinschaft. Der angrenzende Bauernhof steht für 50 000 Euro zum Verkauf.
10.07.07. Gespräch in der GESOP 4370 820 Michelangelostr. 11 http://www.gesop-dresden.de/ Inge Naumann 4370 8220: Gespräch mit Helga K. (202 7639) und Jochen Kiessling (259 38 76, Dreiseitenhof Radeburg) über ein Weglaufhaus in Dresden. Inge Naumann verlieh Diplomarbeiten und gab den Rat, einen Verein zu gründen (Material in Schreibladen, Notar, Bibliothek) und Selbsthilfegruppen anzusprechen (KISS 488 1252, Junghansstr. 2, 01277 DD, 2. Etage, Zimmer 255 www.dresden.de/selbsthilfe) Außerdem sei es sinnvoll, die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) www.ehs-dresden.de anzusprechen wegen Zahlen, Fragebögen, Studenten, Diplomarbeit. Das Weglaufhaus Berlin hat Kerstin Kempker in ihrer Diplomarbeit beschrieben. Soteria (Schweiz) habe Erfahrung in der milieutherapeutischen Begleitung.
8.07.07. Helga lädt mich zu einem Gespräch mit Inge Naumann in der GESOP ein.
gesundheitsladen-vision
es wird in radebeul ein laden vermietet. dazu habe ich eine sehr schöne idee und suche eure hilfe dabei. dies bezieht sich auch auf den grundgedanken weglaufhauskulturnetzwerkidee.
gesundheitsladenvision
es sollen sich tag und nacht bei unserem laden menschen einfinden dürfen, die bedürftig nach einer tasse tee, nach einem warmen wort und nach einer gemütlichen atmosphäre sind, nach ruhe oder reden, basteln, malen oder leise musik machen oder hören, auf duftlampen oder duftstäbchen lust haben zu riechen, räucherwerk und alles, was der seele gut tut, sei es ein herrlicher pfirsich oder saft in ihrer seele kurieren können. tag für tag ähnliche besetzung. wir werden versuchen, über ladenspenden von der city-herberge dresden und über andere hotels, die abends schließen und noch verwertbare nahrungsmittel abzugeben haben, die über das tafel-e.v.-auto zu uns bringen zu lassen. ansprechpartner für den noch zu mietenden laden sind herr und frau klug 0800 522 222 60. das ganze ist auch eine vorbereitung für eine weglaufhauskulturnetzwerkinitiative, die wir gerade im begriff sind zu organisieren. der laden soll die erste koordinationsstelle des netzwerkes werden. bei stiftungs- oder schenkungsgeldern in den sozialen, kulturellen und auch alternativmedizinischen bereich. vorbestand zu einem internationalen kulturnetzwerk anstatt weglaufhaus.
gesundheitsladen tips und trapps
für medizingeschädigte
wir möchten ein neues netzwerk ins leben rufen wie iscon oder champhill. vielleicht psychokultur oder einfach das erste logo oder einfach bloß seele. eine gemeinschaft, wo viele gemeinschaften sich darauf aufbauen, mit der grundbezeichnung ein kulturnetzwerk seele. suche stiftung oder schenkung für den anfang dieses ladens.
ich bleibe gern mit euch in verbindung und unterrichte euch über das kulturnetzwerk seele. der laden ist uns sehr wichtig. das ist der grundstein des anfangs des kulturnetzwerkes seele.
ganz, ganz liebe grüße von petruschka aus dresden
ich habe zur zeit keine adresse. ich bin wohnungslos. schreibt bitte an christine. christine ist eure ansprechpartnerin. ich habe euch aus münchen schon mal angerufen wegen einem internationalen kulturnetzwerk seele. ich möchte eine art gemeinschaftsreihe gründen, die weglaufhaus-ähnlich ist, wo die menschen die möglichkeit haben, sich zu entspannen und sozial sich zu festigen und vielleicht auch eine art berufsförderwerk anzuschließen - viel individueller gestaltet. dazu brauchen wir häuser, instrumente und möbel und gutes fachliches personal, das zum teil auch aus eigenen reihen stammen wird. aber wir brauchen gute fachliche leitung. phytotherapie zum beispiel, schamanismus, geistheilen, töpfern, musik, malen, wandern, steine sammeln usw.
lasst euch was einfallen, und bitte meldet euch bald.
eure petruschka
5.08.07. Mail von Petra an den Dresdner Kulturdezernenten
liebe grüße von petruschka an den kulturdezernenten. ich habe eine sehr gute idee. dresden deutschland. leiten Sie es bitte nach Berlin, ohne mich zu nennen. mein vorschlag wäre ein ärztekulturfestival zu starten mit viel benefizkonzerten für kindermusiktanztalentevereine übers ganze land. chefarzt doktor schöne radebeul kann sehr schön geige spielen. bitte auch ansprechen.
motto seelische gesundheit der familien
einbezogen in das festival viel hausmusik in kirchen, kathedralen und heiligen kraftorten. benefizziel begabtenförderung jeden alters musikalisch und auch tanz zu finanzieren in allen musikalischen und auch tänzerischen bereichen.
mit ganz herzlichem gruß,
petruschka aus dresden
ich bin zur zeit wohnungslos. bitte mailen Sie, wenn interesse besteht an die adresse von christine.
4.08.07. Mail an Lebendiger Leben e.V. (Turnerweg 6, 01097 DD)
Sehr geehrte Frau W.,
können Sie am 8.8.07 sechs der Ausdrucke zum Weglaufhaus, die Ihre Kolleginnen mit Petra in Arnsdorf erstellt haben, zum Verteilen mitbringen?
Der bisherige Verteiler ist nach Petras Auskunft
1 Lebendiger Leben,
1 Elisabeth Dederke,
1 Heilpraktikerschule,
1 Universitätsbibliothek,
1 Umweltzentrum und
1 Verbrauchergemeinschaft (Matthias).
Herzlich,
Christine
Petra: Mitstreiter könnten auch Steffie Weber-Unger (336 10 20), Antje Fiedler (Tel. 035241 / 52636, Perba, An der Kleinbahn 1, Leuben-Schleinitz, 01623), Karla Kundig (254 29 90), Frau Dressler, Tobias (Radebeul), Frau Klug (Immobilien-Maklerin), Steffi Weber-Unger, ein Schäfer & Geistheiler aus Cottbus (Matthias fragen), Rechtsanwältin Sigrid Thiel (89 00 461, An der Heide 18, 01108 DD), Rechtsanwalt Dr. Moser (432 09 20, Cossebauder Str. 21, DD), Rechtsanwältin Anne Cobes (Leipzig, Poststr. 14 oder 15, Antidiskreminierungsgesetz), André Sachade (Leipzig), Sozialarbeiter von Rosswein, GLS-Gemeinschaftsökobank, Verbrauchergemeinschaft (Jahnstr. 5 - Bhf. Mitte, Aushang „Gesundheitsladen – wer will mitmachen?“) sein. Außerdem will sie eine buddhistische Nonne in Altpieschen, SiebenLinden Hand-in-Hand und eine Heilpraktikerschule ansprechen. Antje Fiedler kenne mehrere Objekte bei Meißen, die für das Projekt geeignet sind.
Helga von dem Teffen am 8.08.07 mit Psychiatrieerfahrenen informiert. Helga kann nicht kommen, da sie zu ihrer Mutter nach Zwickau fahren muss.
27.7.07. Mail an die Psychiatrieerfahrenen-SelbsthilfegruppeHallo Frau D., eine vernetzte Krisenpension http://www.krisenpension.de/ziel.html erscheint mir, falls der der Arzt keine Despotenfunktion hat, auf den ersten Blick sinnvoller als ein Weglaufhaus mit naturbegabten Laientherapeuten. Denn das Spektrum der Therapiemöglichkeiten ist größer, als der Erfahrungshorizont einer konkreten Einzelbiographie es zulässt. Weglaufhaus "riecht" eher nach Gemeinschaftswohnen a la Eurotopia und weniger nach Rettungsstellen-Modul, bindet also mehr Zeit des Klienten. Der Klient muss vorort wohnen. Das mischt seine ureigensten Ziele unter Umständen stärker auf als die ursprüngliche Not selbst. Andererseits ordne ich Psychiatrie-Betroffenheit des Personals als ein wesentliches und notwendiges Alleinstellungsmerkmal für Therapie-Effizienz ein. Waren Sie schon dort? Helga (202 7639) bemüht sich um eine Emailadresse, um besser erreichbar zu sein. Petra (035200/262750) ist noch bis einschließlich 15.8.07 stationär. Ich freue mich auf den Brainstorm am 8. August. Herzlich, Christine
Friday, July 27, 2007 10:44 AM
Re: Weglaufhaus Dresden
> Hallo Frau S., wir sind zur Zeit gerade im "Urlaub" und treffen uns erst am Mittwoch, den 8.August gegen 16.00 Uhr wieder in der KISS, Ehrlichstr. 3, im Elsa-Fenske-Heim. Wenn sie Interesse haben sollten, dabei zu sein, sind sie herzlich eingeladen. Ein interessantes Projekt finde ich die Krisenpansion in Berlin. Es gibt wahrscheinlich auch eine Menge sehr verschiedener Vorstellungen, wie so etwas zu bewerkstelligen ist. Vielleicht wird es ja ein ganz interessanter Nachmittag. Wir sind ab 8.08. wieder jeden Mittwoch in der KISS da. Mit freundlichen Grüßen Elisabeth D.
>> Tue, 24 Jul 2007 19:29:44 +0200 Hallo Frau D., momentan gibt es in Dresden noch kein Weglaufhaus, das wohnungslosen Psychiatrie-Betroffenen den Aufenthalt in der Psychiatrie erspart oder abkürzt. Das ist ein Problem, das Helga, Petra und mir am Herzen liegt. Deshalb sind Helga und ich mit Inge Naumann von der GESOP dazu ins Gespräch gekommen. Ergebnis: Wir brauchen Mitstreiter. Gibt es innerhalb Ihrer Gruppe ein Interesse an einem Weglaufhaus? Sind Mitglieder Ihrer Gruppe an einer Mitarbeit interessiert? Petra liegt gerade in der Arnsdorfer Geschlossenen und freut sich über Telefonate (035200 /262750). Sie sehnt sich nach Hand-in-Hand-Glücksinseln. Im Moment ist sie wohnungslos und will in Altkötschenbroda eine Wohnung bekommen. Deshalb habe ich zu Frau Dressler (Betreutes Wohnen Radebeul) Kontakt aufgenommen. Da Petra bereit ist, in ein betreutes Einzelwohnen zu gehen, um von da aus gemeinsam eine Wohnung zu suchen, hat sie heute von Arnsdorf aus einen entsprechenden Antrag an die GESOP, an das Amtsgericht Kamenz und die Arnsdorfer Klinik-Sozialarbeiterin gesandt. In Berlin gibt es bereits ein Weglaufhaus http://www.weglaufhaus.de/, das von Psychiatrie-Betroffenen geführt wird. Petra war dort, Natalie war ihre Betreuerin. Aber das Haus ist nicht zum Entspannen geeignet. Ein Dreiseitenhof wie im Ökodorf Auterwitz ist besser, sagt Petra. Antje Fiedler will in Auterwitz Abspannwohnung einrichten. Das findet Petra besser als ein Weglaufhaus mitten in der Stadt. Man könnte auch einen Hinfahrdienst organisieren, sagt sie. Petra will eine internationale Weglaufhauskulturnetzwerkinitiative für alle Medizingeschädigten und -betroffenen, die sich über Schenkungen und Stiftungen der GLS-Gemeinschaftsbank finanziert. Eine Verbindung zum Goetheanum in der Schweiz wäre gut, sagt Petra. Inge Naumann hat mir mehrere Diplomarbeiten zu Weglaufhaus und Antipsychiatrie zur geliehen. Die Konzeption wird ein hartes Stück Arbeit, sagt Inge Naumann. Sie rät uns, die Fachhochschule für Sozialarbeit dazu anzusprechen, damit Teile der Konzeption in Belegarbeiten konkretisiert werden. Vorher sei es wichtig, einen Verein zu gründen, um verhandlungsfähig zu sein und Zugriff auf Fördermittel zu bekommen. Um einen Verein gründen zu können, müssen wir mindestens sieben Personen sein. Daher die Mail: Wir brauchen Mitstreiter. Gibt es innerhalb Ihrer Gruppe ein Interesse an einem Weglaufhaus? Sind Mitglieder Ihrer Gruppe an einer Mitarbeit interessiert? Herzlich, Christine
24.07.07. Mail an die Stiftung Ariadne www.ptv-dresden.de, http://www.ptv-sachsen.de/kontakt.php Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen der Konzeption und Vereinsgründung für ein Dresdner Weglaufhaus suche ich Kontakt zu Psychiatrie-Betroffenen, die Interesse an der Mitarbeit haben. Bislang habe ich Inge Naumann (GESOP), Elisabeth D. (KISS, Psychiatrieerfahrene) und Frau W. (Lebendiger Leben) angesprochen. Da ich Sie als Multiplikator einordne, bitte ich Sie um Mithilfe. Wäre es Ihnen möglich, einen entsprechenden Aushang in Ihrem Bereich zu machen? Herzlich, Christine S.
Die Psychiatriekoordinatorin im Rathaus ist Frau Dr. Kurz 488 4870 Sozialamt. Frau Subran fragt, ob das Wohngruppen für 18-65-Jährige werden sollen. Dann sei der Kommunale Sozialverband Ansprechpartner. Welche Personengruppe, welcher Hilfebedarf soll es sein? Soll es eine Pension werden? Erfahrenen Träger suchen (GESOP, PTV, Diakonie). Finanzierung planen. Belegarbeiten planen. Betreuung sozialpsychiatrischer Dienst? Problem Krisenintervention? 817 8140
Netzwerk Betroffene (KISS 206 1985) nutzen: Psychiatrieerfahrene Elisabeth D.
Anruf beim Krisendienst: Es existiert ein Wegweiser für seelische Gesundheit.
Dreiseitenhof in Radeburg mit Jochen Kiessling angesehen: Der Hof ist baufällig, voller Gerätschaften und gehört einer Erbengemeinschaft. Der angrenzende Bauernhof steht für 50 000 Euro zum Verkauf.
10.07.07. Gespräch in der GESOP 4370 820 Michelangelostr. 11 http://www.gesop-dresden.de/ Inge Naumann 4370 8220: Gespräch mit Helga K. (202 7639) und Jochen Kiessling (259 38 76, Dreiseitenhof Radeburg) über ein Weglaufhaus in Dresden. Inge Naumann verlieh Diplomarbeiten und gab den Rat, einen Verein zu gründen (Material in Schreibladen, Notar, Bibliothek) und Selbsthilfegruppen anzusprechen (KISS 488 1252, Junghansstr. 2, 01277 DD, 2. Etage, Zimmer 255 www.dresden.de/selbsthilfe) Außerdem sei es sinnvoll, die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) www.ehs-dresden.de anzusprechen wegen Zahlen, Fragebögen, Studenten, Diplomarbeit. Das Weglaufhaus Berlin hat Kerstin Kempker in ihrer Diplomarbeit beschrieben. Soteria (Schweiz) habe Erfahrung in der milieutherapeutischen Begleitung.
8.07.07. Helga lädt mich zu einem Gespräch mit Inge Naumann in der GESOP ein.
Sternschnuppen
Diese Nacht sind die ersten Sternschnuppen zu sehen. Bis zum 13. August soll das gehen. Tim ist wieder da. Hab ihn grad gesprochen. Er scheint glücklich zu sein. Zwei Surfanzüge trug er in Polen übereinander. Zu surfen hat er morgen keine Lust, schade. Auch nicht zum Klettern. Habe ich ein Pech, heul. Nicht mal der Barfußweg in Mittelherwigsdorf reizt ihn. Fußball will er spielen. Und ich soll bitte nicht mit dazu kommen. Nachher kommt er, Salat essen. Immerhin. Wenigstens das. X. hat beim Kitesurfen zu springen begonnen. Nächstes Jahr wollen sie wieder hin, mit Franz. Und X. bekommt dann einen Job als Assistant, weil Leute, die deutsch und englisch können, gebraucht werden.
Strand-Lektüre
Ich lese eine Passage aus einem Roman und habe Lust zu erfahren, wie es weitergeht, kämpfe mit dem Telefon und scheitere an der Jump-Hotline. Angeblich ruft jemand zurück. Kurz vorher tönt eine Stimme DieNummerExistiertNicht. 0180/1232345. Kryptisch. Die Online-Verbindung bricht mehrmals zusammen. Ich staune, wie Hören und Sehen zusammenzuhängen scheint, ein Riesenfilz. Anja heißt die Stimme am anderen Ende, die mich nach meinem Alter fragt, bevor sie bestätigt, dass ich im Lostopf drin bin. In der Webcam ist ein blondes Gesicht zu sehen, im Radio stellt sich die scheinbar dazu gehörende Stimme als Stine Hoyer vor. Google listet sie nicht auf den ersten Plätzen.
Morgen ist Tim da
Gabelbaum und Startschot fehlen. Das Surfen wird schwierig. Hab einen Barfussweg rausgesucht. Außerdem will ich mit ihm klettern. Vielleicht zeichne ich einen Morgen am Fenster auf. Am 14. ist im Schlachthof ein Konzert. Aber da ist Tim schon im Trainingslager.
Petras Traum
Aus einer Mail an die GLS-Gemeinschaftsbank:
gesundheitsladen-vision
es wird in radebeul ein laden vermietet. dazu habe ich eine sehr schöne idee und suche eure hilfe dabei. dies bezieht sich auch auf den grundgedanken weglaufhauskulturnetzwerkidee.
gesundheitsladenvision
es sollen sich tag und nacht bei unserem laden menschen einfinden dürfen, die bedürftig nach einer tasse tee, nach einem warmen wort und nach einer gemütlichen atmosphäre sind, nach ruhe oder reden, basteln, malen oder leise musik machen oder hören, auf duftlampen oder duftstäbchen lust haben zu riechen, räucherwerk und alles, was der seele gut tut, sei es ein herrlicher pfirsich oder saft in ihrer seele kurieren können. tag für tag ähnliche besetzung. wir werden versuchen, über ladenspenden von der city-herberge dresden und über andere hotels, die abends schließen und noch verwertbare nahrungsmittel abzugeben haben, die über das tafel-e.v.-auto zu uns bringen zu lassen. ansprechpartner für den noch zu mietenden laden sind herr und frau klug 0800 522 222 60. das ganze ist auch eine vorbereitung für eine weglaufhauskulturnetzwerkinitiative, die wir gerade im begriff sind zu organisieren. der laden soll die erste koordinationsstelle des netzwerkes werden. bei stiftungs- oder schenkungsgeldern in den sozialen, kulturellen und auch alternativmedizinischen bereich. vorbestand zu einem internationalen kulturnetzwerk anstatt weglaufhaus.
gesundheitsladen tips und trapps
für medizingeschädigte
wir möchten ein neues netzwerk ins leben rufen wie iscon oder champhill. vielleicht psychokultur oder einfach das erste logo oder einfach bloß seele. eine gemeinschaft, wo viele gemeinschaften sich darauf aufbauen, mit der grundbezeichnung ein kulturnetzwerk seele. suche stiftung oder schenkung für den anfang dieses ladens.
ich bleibe gern mit euch in verbindung und unterrichte euch über das kulturnetzwerk seele. der laden ist uns sehr wichtig. das ist der grundstein des anfangs des kulturnetzwerkes seele.
ganz, ganz liebe grüße von petruschka aus dresden
ich habe zur zeit keine adresse. ich bin wohnungslos. schreibt bitte an christine. christine ist eure ansprechpartnerin. ich habe euch aus münchen schon mal angerufen wegen einem internationalen kulturnetzwerk seele. ich möchte eine art gemeinschaftsreihe gründen, die weglaufhaus-ähnlich ist, wo die menschen die möglichkeit haben, sich zu entspannen und sozial sich zu festigen und vielleicht auch eine art berufsförderwerk anzuschließen - viel individueller gestaltet. dazu brauchen wir häuser, instrumente und möbel und gutes fachliches personal, das zum teil auch aus eigenen reihen stammen wird. aber wir brauchen gute fachliche leitung. phytotherapie zum beispiel, schamanismus, geistheilen, töpfern, musik, malen, wandern, steine sammeln usw.
lasst euch was einfallen, und bitte meldet euch bald.
eure petruschka
gesundheitsladen-vision
es wird in radebeul ein laden vermietet. dazu habe ich eine sehr schöne idee und suche eure hilfe dabei. dies bezieht sich auch auf den grundgedanken weglaufhauskulturnetzwerkidee.
gesundheitsladenvision
es sollen sich tag und nacht bei unserem laden menschen einfinden dürfen, die bedürftig nach einer tasse tee, nach einem warmen wort und nach einer gemütlichen atmosphäre sind, nach ruhe oder reden, basteln, malen oder leise musik machen oder hören, auf duftlampen oder duftstäbchen lust haben zu riechen, räucherwerk und alles, was der seele gut tut, sei es ein herrlicher pfirsich oder saft in ihrer seele kurieren können. tag für tag ähnliche besetzung. wir werden versuchen, über ladenspenden von der city-herberge dresden und über andere hotels, die abends schließen und noch verwertbare nahrungsmittel abzugeben haben, die über das tafel-e.v.-auto zu uns bringen zu lassen. ansprechpartner für den noch zu mietenden laden sind herr und frau klug 0800 522 222 60. das ganze ist auch eine vorbereitung für eine weglaufhauskulturnetzwerkinitiative, die wir gerade im begriff sind zu organisieren. der laden soll die erste koordinationsstelle des netzwerkes werden. bei stiftungs- oder schenkungsgeldern in den sozialen, kulturellen und auch alternativmedizinischen bereich. vorbestand zu einem internationalen kulturnetzwerk anstatt weglaufhaus.
gesundheitsladen tips und trapps
für medizingeschädigte
wir möchten ein neues netzwerk ins leben rufen wie iscon oder champhill. vielleicht psychokultur oder einfach das erste logo oder einfach bloß seele. eine gemeinschaft, wo viele gemeinschaften sich darauf aufbauen, mit der grundbezeichnung ein kulturnetzwerk seele. suche stiftung oder schenkung für den anfang dieses ladens.
ich bleibe gern mit euch in verbindung und unterrichte euch über das kulturnetzwerk seele. der laden ist uns sehr wichtig. das ist der grundstein des anfangs des kulturnetzwerkes seele.
ganz, ganz liebe grüße von petruschka aus dresden
ich habe zur zeit keine adresse. ich bin wohnungslos. schreibt bitte an christine. christine ist eure ansprechpartnerin. ich habe euch aus münchen schon mal angerufen wegen einem internationalen kulturnetzwerk seele. ich möchte eine art gemeinschaftsreihe gründen, die weglaufhaus-ähnlich ist, wo die menschen die möglichkeit haben, sich zu entspannen und sozial sich zu festigen und vielleicht auch eine art berufsförderwerk anzuschließen - viel individueller gestaltet. dazu brauchen wir häuser, instrumente und möbel und gutes fachliches personal, das zum teil auch aus eigenen reihen stammen wird. aber wir brauchen gute fachliche leitung. phytotherapie zum beispiel, schamanismus, geistheilen, töpfern, musik, malen, wandern, steine sammeln usw.
lasst euch was einfallen, und bitte meldet euch bald.
eure petruschka
Sonntags, kurz nach dem Aufwachen
Hab grad noch Boyzone - Picture of You im Ohr, schwelge in Erinnerungen und schon tischt Groke einen unglücklichen Mörder auf. Ausgerechnet Eric heißt der Tote, wie der Eric, der mir das Klettern beibringt und dessen Projektleiter vorgestern in den Tod gesprungen ist. Ich habe kalte Füße. Dabei sind es angeblich schon zwanzig Grad im Schatten. Petra hat mir zwei Mails diktiert. Es war wie ein Vermächtnis. Allmählich begreife ich Ursula Ressel, die bei den Basics beginnt, wenn Petra gewaltig träumt.
Samstag, August 04, 2007
Wer hilft wem?
Eine kompakte Broschüre, grusel. Beim Blättern in der Datenbank verschlankt sich der Entscheidungsbaum drastisch, fast als ob ich im Telefonbuch blättere. Eine Seite, die damit verlinkt ist, ist ÖffnetDieTüren - Ein flachbrüstiges Angebot, das nach Armut und Hilflosigkeit riecht.
Hab ein flaues Gefühl
Wahrscheinlich ist es nicht ganz stimmig, hab das Schreiben trotzdem so formuliert: "Zuweisung zum Integrationsfachdienst. Hiermit beantrage ich bei der Sächsischen Ärzteversorgung Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben auf Grundlage des Kapitel 5 des SGB IX, sowie §§9 und 11 des SGB VI."
Freitag, August 03, 2007
Darf ich dich kennenlernen?
Wenn ich irgendwann mal viel Mut habe, rufe ich Groke an und höre seinen Anrufbeantworter.
Approbation
Es sieht trübe aus - hab keinen Psychiater und keinen Anwalt gefunden, der mich ernsthaft vertritt. Die beiden Rentenversicherungsträger blocken die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben auch ab: Die Ärzteversorgung verweist auf die Satzung, die Deutsche Rentenversicherung auf die noch nicht in die Rentenversicherung eingezahlten 180 Kalendermonate und damit ans ans Arbeitsamt. Hab Frau Wolf, meine Arbeitsvermittlerin, nicht persönlich erreicht und nur um eine Notiz in den Unterlagen bitten können, dass sie mich dem Integrationsfachdienst zuweisen soll. Ich soll mich ans Sozialgericht wenden, sagt die Frau, die ich dazu beim Bürgerbüro gefragt habe. SGB 9 regelt meinen Anspruch, sagte meine Ansprechpartnerin ber www.lebenshilfe-dresden.de. Hab beim Kramen ein Personalbüro gefunden.
Mittwoch, August 01, 2007
Nähe
Hab grad wieder den Anästhesisten-Song gehört. Jung heißt sie und ist Reha-Berater. Hab alle Antragsformulare ausgefüllt. Morgen früh bringe ich sie weg und verpasse einmal mehr Groke. Er fehlt mir sehr. Eigenartig, wie sehr ich mich an ihn gewöhnt habe. Er hat irgendwas Anheimelndes - keine Ahnung, was. Diese Ahnung von Nähe, egal was er erzählt. Ich weiß nicht, was ich bei ihm suche außer Kontinuität. Am Wochenende kommt Tim heim. Roberto war da. Er hat die Wohnung mit angesehen und vermessen. Der Keller war schlimm. Eine enge Schlucht. Kaffee schützt vor Darmkrebs, kam grad im Radio. Hab schon wieder vergessen, ob das Radio Dresden war. Kai Karsten fragt auf SWR3: Was wären Sie gerne geworden, wenn Sie nicht geworden wären, was Sie sind? Irgendwann wollte ich mal Psychiater werden, aber das ist inzwischen zwanzig Jahre her, und ich bin froh, dass ich es nicht geworden bin. Später Notarzt - das hat zum Glück auch nicht geklappt. Dann Journalist. Das will ich eigentlich noch heute. Eigentlich. Die Jung sagt, dass die BfA das nicht fördert. Der Stern sucht einen Redakteur für Gesundheit und Wissenschaft in Hamburg. Zeit, Bohnen zu essen und über Darmkrebs nachzudenken. Am liebsten würde ich bei Google arbeiten. Das wäre maximale Nähe. Frikadellen wären gut. Ich werde Kaffee trinken. Einen XXL-Kaffee. Als Journalist bei Google zu arbeiten, wäre schön. Am liebsten von Dresden aus.
Zu teuer und zu klein.
Hab gestern eine helle Wohnung mit dunklem Bad gesehen. Bei mir ist das Bad der hellste Raum der Wohnung. Hab Möbel auf dem Grundriss gerückt, ich-strukturiert. Die Wohnung ist zu klein: Ich bekomme nicht alles unter. Mutter hat gestaunt, was ich alles seit dem Gespräch mit Martina unternommen habe. Der Job als Redakteur beim Amtsblatt ist weg, habe ich gestern erfahren. Gestern hatte Petra zwei Frauen von Lebendiger Leben zu Besuch, hat aber nur über das Weglaufhaus mit ihnen gesprochen und nicht über eine Wohnung für sie. Groke protzt grad mit einer XS-Freundin. Warum tut das so weh? Bin schon wieder haptisch. Eine XS-Wohnung. Nachher gehe ich zur BfA. Die heißt jetzt anders, hat Barbara Roßberg gesagt. Mir ist schwindlig. Ich habe Angst, ohne zu wissen wovor. Er hat eine XS-Feundin und findet es gut, alte Kleider an bedürftige Behinderte ins Heim zu geben. Froböse ist jetzt im Heim. Hab ihn zwanzig Jahre nicht gesehen. Ich hab ihn nie gemocht, aber dass er jetzt im Heim ist, hat mich schon gerührt. Übermorgen sehe ich ihn wieder. Mit seiner Frau hatte ich gezeichnet. Gestern hatte ich das Bild wieder in der Hand. An Krebs ist sie gestorben. Die waren so verschworen, jetzt ist er im Heim. Mutter fand das Heim gut. Es würde ihm gut dort gehen, und er hätte sich sehr erholt. Sterbeindustrie ist alles, was mir durch den Kopf geht, wenn ich an Heime denke. Sterbeindustrie für Bedürftige. Nur nicht dort hin müssen.
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