Montag, August 06, 2007

Namen

Viele geben Alltagsgegenständen Namen, das spricht für das Vertrauen, das sie in den Gegenstand haben, behauptet Nicole Köster vom SWR3. Ich habe nur für einen Gegenstand einen Namen gehabt: für mein Notebook. Das hatte ich Leppi genannt, bis ich auf die Bärensteiner Straße gezogen bin. Hier wohnt Werner Leppi. Ich gehe jeden Tag an einem Wandbild von ihm vorbei. Und Cörßie, mein Cursor, zappelt schon seit Jahren nicht mehr so spontan herum wie in den Tagen 2001, als die ersten BigBrother-Sendungen liefen. Es gibt also keinen Grund, ihn extra anzusprechen. Aber das Vertrauen ist geblieben, auch wenn es inzwischen schon das zweite Notebook ist. Am friedlichsten schlafe ich neben dem Webradio ein.

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