Mittwoch, Februar 28, 2007
Groke fehlt mir
Die letzten Stunden Praktikum
Van Halen - Jump
Dienstag, Februar 27, 2007
Deine Stimme gegen Armut
Struktur
Zwei Dumme, ein Gedanke
Formale Denkstörung
Montag, Februar 26, 2007
Michael Spleth
hat mir mal eine mail mit vier punkten geschickt.... hab selten so lange gegrübelt wie über den vierten punkt
Fischer-Verlag
Ruth Strasser
Gral
Fieber
Sonntag, Februar 25, 2007
Ich kann gar nicht so viel heulen, wie ich will
Unwiderstehlich
Hab mein Spamfilter ausgeschaltet und heule in den Tag: Ich kann Groke nur noch hören, wenn ich mittags zu Hause bin.
Die Sendestruktur beim SR1 ist ganz anders als bei SWR3. Die Moderatoren wechseln nach einem anderen System. Außerdem scheint SR1 eine andere Zielgruppe zu haben. Das muffelt so. Zappe gerade zwischen Garcia und Exter hin und her. Exter geht vom DuDarfst- in den DuKannst-Modus über. Offensichtlich fühlt er sich beobachtet. Der Mann ist peinlich. Und das vollständig. Ob Suchmodus oder Kommentar. Entweder der ist schon vor Jahren ohne Erfolg zum Abschuss frei gegeben worden oder die Saarländer mögen ihn. Ich befürchte Letzteres. Den über Intranet reden zu hören hat was Nostalgisches. Der kommt immer mit monarchoidem Plural. Charmant wie ein Kloschlüssel. Den würde Mcnep vergöttern. So ungefähr stelle ich mir Mcneps Leitbild vor.
a-ha: Touchy
Samstag, Februar 24, 2007
Wanted: Er, halbnackt. Bürokaffeeservice.
Fleisch-gewordene Hoffnung
Altern ist strafbar
Pack nicht zu viel Hoffnung hinein,
Apokalypse
Inhaltliche Denkstörung
In die Ferne zu lieben, ist psychotisch, hatte der Psychiatrie-Professor in der Vorlesung gesagt. Bei mir ist die Familie auseinandergebrochen, als ich von Goerge geträumt hatte, um Martin leichter zu begleiten. Zum Schluss war es kein Begleiten mehr, nur noch Träumen. Goerge hatte sich zurückgezogen, sobald ich mich bei ihm beworben hatte. Ich war verletzt wie lange nicht. In der Zeit baute die Denkstörung sich auf. Ich hatte geschrieben, so viel wie lange nicht. Bei allem, was ich tat, schaute er mir zu - darin bestand sie. Er war wie ein Leuchtturm für mich, ohne es selbst zu ahnen. Ich wurde immer unbeweglicher und grübelte mehr, hab meine Kinder und mich selbst kaum mehr gespürt. Schließlich schien alles um mich herum gemacht, Radio, Fernsehen und Internet. Ich schrieb bei www.werweisswas.de und packte alle Enttäuschung in meine Zeilen. Ich hatte so viel von Goerge erwartet, aber er reagierte nicht. Wenige Jahre später wiederholte sich alles mit Groke neu. Hab ihn mit Erwartungen überfrachtet und dabei kaum gespürt, wenn mich jemand zu erreichen versuchte. Ich war wie taub. Ich konnte es durch nichts rational begründen. Es war nur ein irrwitzig intensives Gefühl, das ich am ehesten als Prägung einordne. Los ging diese Prägung bei Goerge damit, dass er mir mitten in einen PC-Gau hinein mailte, dass ich in sein Intranet geraten sei, wodurch auch immer. Ich hatte es als willentliches Verschmelzen eingeordnet und begonnen, ihn zu vergöttern. Scheinbar wollte er Kontakt, dabei war lediglich eine Grenze aufgebrochen, mehr nicht. Ich verstrickte mich immer mehr in Wunschvorstellungen und fühlte mich ihm nah.
Freitag, Februar 23, 2007
Biedere Gier
Prägung
Synchronizitätspanik
Angelika Warheit
Schritt für Schritt
Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich Groke anrufen, mitten am Tag, ihm Hallo sagen und ihm sagen, dass ich ihn mag, der drei-Millionen-Stimme. Jetzt ist gerade Michael Spleth auf Sendung. Das gab mal eine Zeit, da hab ich mich beim Zuhören beobachtet gefühlt. Hab mich dann freigeschrien, bis sogar Google listete, was ich dachte. Aber die Klappe zu halten, wenn ich mich beobachtet fühle, halte ich nicht aus. Das waren Kleinigkeiten, die dieses Gefühl, beobachtet zu werden, auslösten. Zum Beispiel das Aufschreien, wenn ich SWR3 über Satellit hörte und nicht ins Internet kam. Plötzlich schrie Spleth auf. Wer mich beobachtete, wusste ich nicht, auch nicht, was Spleth grad erlebte. Aber diese Gleichzeitigkeit irritierte mich so sehr, dass ich mich beobachtet fühlte. Beobachtet vom großen Unsichtbaren. Irgendwann habe ich dann so reagiert wie auf Arbeit: Ich hab Kontakt gesucht zu dem, bei dem mir Gleichzeitiges auffiel, also auch zu Spleth. Das ist ja nichts Ungewöhnliches, wenn einer von drei Millionen Hörern Kontakt sucht. Irgendwann dachte ich, dass Mailen wenig Sinn hat und dass Blasten oder Bloggen genügt, da ja sowieso keine oder kaum Antwort auf die Mails kam, bis Google listete, was ich schrieb, Sonnenkind in meinem Blog einen Eintrag zu Marcus Barsch kommentierte und Voyager im Blaster über das Telemediengesetz spekulierte. Tim ordnet Mails als Belästigung ein. Jedenfalls meine Mails an Groke. Mir hat Tim noch nie gemailt. Mails ordnet er wie gesagt als Belästigung ein. Bloggen und Blasten ist besser, auch wenn Groke mal einen Tag weniger lacht als andere. Aber deshalb aufzuhören, das zu schreiben, was ich denke, wäre idiotisch. So viel muss Internet können. Toschibar bezeichnet meinen Output als Spam. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich lese ihn auch kaum. Es ist Internet.
Gehemmt
Leerlauf meets Existenzangst
Schreiben, um gelesen zu werden, ist das Letzte, was mir in meinem Tagebuch passieren wird, hatte ich mir vorgenommen.
Physiogel
Donnerstag, Februar 22, 2007
Nein, du gehörst zu Kurt
Verdammt, keiner da. Bin extra eher aufgestanden. Die roten Flecken sind wieder dunkler. Irgendeine antibiotische Salbe wär gut, aber es war keiner da. Der Termin war ein Irrtum. Eine halbe Stunde habe ich warten müssen, bevor ich jemanden erreicht habe. Wenigstens habe ich Groke konsumiert. Die volle Dosis, ohne wieder einzuschlafen. Jetzt einen neuen Hautarzttermin, jaul.
Mittwoch, Februar 21, 2007
Autosuggestion
Projektion
Wenn sie MS haben soll, er aber komisch läuft, denke ich als Erstes an eine Infektion. Bin immer noch geprägt von den Treponemen, die ich vor zwanzig Jahren unterm Mikroskop gesehen hatte. Die waren verdammt vital, regelrecht unternehmungslustig.
Wenn wünschen helfen würde,
mir ist zum heulen
Dienstag, Februar 20, 2007
Kennst du das, du weißt genau, du bist allein, trotzdem
abgeklärt
und was tust du, um mich zu beeindrucken?
mich freischreien
Montag, Februar 19, 2007
Alltag
Vorhin war mein Cursor komisch. Ich konnte vieles nicht zuordnen. Der bewegte sich plötzlich wie von selbst. Krieg gleich wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke. Es gab mal eine Zeit, da hab ich ständig solche Zufälle erlebt. Und plötzlich lag ein Permanentmagnet unter der USB-Schnittstelle. Manchmal wechselt der serifenfreie Cursor gen Pfeil. Ein System kann ich dabei noch nicht erkennen. Aber der Wechsel fällt mir auf.
Auffahrunfall hinter der Kuppe
Sonntag, Februar 18, 2007
Verflucht einsam ist das
http://www.datingcafe.de/ hab ich wieder durchgeblättert, wie immer rote Locken und blaue Augen als Beuteschema eingetippt, geheult und weiter gesucht.
Glück
Was ist das in der Stimme? Hat der Kinder? Wie alt sind die? Sind die glücklich? Warten die mit dem Frühstück auf ihn? Arbeitet seine Frau? Ist sie erfolgreich? Wie fühlt sich die Nähe bei den beiden an? Ist die selbstvergessen oder eher strukturiert leidenschaftslos? Huch, Leidenschaft ist sowieso etwas ganz Seltenes. Streiten die sich leise? Wie geht es ihr, wenn sie weg will, er aber wieder zu idiotischen Zeiten eingeteilt ist? Sind die Kinder dann versorgt?
Verdammt, wann kommt meine Probearbeit? Ich will so gern wissen, was kommt.
Samstag, Februar 17, 2007
Petra
Und immer wieder dieses Frösteln, sobald ich an dich denke
Räume ohne Radio und TV
Freitag, Februar 16, 2007
Bin schon wieder verletzt und angreifbar
Fernwehguru
Traffic
Gutachten
MTV
Im Moma läuft grad ein Beitrag über den Opernball. Gestern hat Petra Buhl sich bei einem Dean Reed Unterhosen-Foto geschüttelt. Dass die überhaupt wusste, dass es einen Dean Reed gab, bevor sie das Foto gesehen hatte, bezweifle ich. Hab die Seite nicht gelesen. Aber Morgners Gutachten hab ich gelesen. Das war mir zentral genug. Bin früher als sonst schlafen gegangen aus Angst, sonst Fieber zu kriegen. Wen Reed gesehen hat, sobald der schmachtete, ist mir inzwischen egal. Dass er allerdings genau die gleiche Unterhose hatte wie Millionen andere, war schon ernüchternd. Dass es nur wenige Brotsorten gab, war zu verkraften, aber dass du bei Kleidung immer mit x Doppelgängern rechnen musstest, hatte mich damals gestört. Inzwischen ist es mir egal.
Donnerstag, Februar 15, 2007
Google verlinkt den Blog
Regen
Mittwoch, Februar 14, 2007
Vorfreude
Das große Erbrechen
Sabine war heute nur in Trance zu ertragen. Jedes Wort ein Quietschen, jeder Kommentar ein potentieller Rausschmiss. Wenn die könnte, wie sie wollte, wär ich heute mehrfach rausgeflogen, nur weil Vera krank und Stefan im Urlaub ist. Jeder konnte sich anhören, wie mies es ihr ging. Ein echter Kotzbrocken. Zum Schluss war ich so weichgespült, dass ich sogar Anna Ullrich freiwillig angerufen hab, um den Artikel über sie zu schreiben. Ich überlege grad, ob es Sinn hat, Alex Schneider von meiner Zwangseinweisung zu erzählen und Verkehrsmeldungen im terrestrischen Funkbereich zu recherchieren. Nö, Telefonieren mit Anna Ullrich ist mir stressig genug. Nicht schon wieder zwangseingewiesen werden, bloß weil irgend ein Staumelder Bühnenerleben hat. Ich rudimentiere hier sonst nur noch zum Datenwrack.
Außerdem sind das sowieso nur Momentaufnahmen. Und da gibt es viele, von jedem Moment. Trends sind interessanter, zum Beispiel der Trend auf meinem Konto. Und der wird sich bestimmt nicht verändern, sobald ich Alex von irgendwelchen Synchronizitäten zwischen dem, was auf meinem Notebook und dem was im SWR3 passiert, erzähle. Der wird genauso reagieren, wie ich es an seiner Stelle machen würde: Sendezeitpunkt und Empfangszeitpunkt abgleichen. Und dann bleibt: Da liegen mindestens 50 Sekunden dazwischen. Alles, was auch nur halbwegs nach Kausalität riecht, ist Autosuggestion. Wozu also das Gespräch? Es ist nur verschenkte Zeit.
Distanz
Fastnacht
Seele
Dienstag, Februar 13, 2007
Bin heute als Letzte gekommen und als Erste gegangen
Alvar
Sonntag, Februar 11, 2007
Was macht einen Menschen l(i)ebenswert?
Liebenswert wird ein Mensch, wenn er erkennt, dass er in der Unendlichkeit des Lebens eingebunden und geborgen ist und von diesem Lebensprinzip erhalten wird. Und aus dieserErkenntnis kann er ein lebenswertes Leben in Freude leben und mit Würde sterben, wie bescheiden seine Rolle in dieser Welt auch sein mag.
Fragen
Schnee
Samstag, Februar 10, 2007
Ein ruhiger Tag
War da noch was?
Es klingt nach Frühling
Und immer wieder diese Verzweiflung
Weiberfasching ist am schmutzigen Donnerstag, sagt Jochen Graf. Schmutzig stünde für schmalzig.
"Das Leben hält nichts mehr für mich bereit", hatte Thomas vor Jahren geschrieben. Damals war er noch keine 40. Wenn ich nach ihm suche, suche ich nach Klett WBS. Aber die Struktur von damals gibt es schon lange nicht mehr. http://www.kunstindresden.de/deutsch/vergangenes/visser.html fiel mir bei der Suche auf. Bei einem anderen Thomas http://www.tk-studio.de/tk-studio/impressum.html.
Peter Grimes
Freitag, Februar 09, 2007
Flokati-Hängematte
Donnerstag, Februar 08, 2007
Jogurth und Plüsch
Fasching
Mittwoch, Februar 07, 2007
Die üblichen Verdächtigen
Winterfliege
Liebling Dresden
Sabine
Monks
Petra Buhl
Stefan
Vielleicht lösche ich wieder die Kommentarfunktion. Die Bemerkungen von sv tun mir bloß weh. Ich hab keine Lust mehr, sie zu lesen. Ich erlebe sie nur noch als Eindringling. In ihrem Blog hatte ich nur einmal geschrieben.
Trojaner oder Schizophrenie?
Dienstag, Februar 06, 2007
Praktikum
Es ist alles weit weg.
Montag, Februar 05, 2007
Oktober 2004
Lagerfeuerromantik
Chatten
Sonntag, Februar 04, 2007
Nur mal eben kurz
Hologramme
Schnucki
Sie funktionieren nicht mehr
Samstag, Februar 03, 2007
Sonntag
Gelassenheit, Harmonie und das Zulassen von Chaos
Finanzielle Unsicherheit
Pressesprecher
Freitag, Februar 02, 2007
Dieser unterbelichtete Hinterzimmertyp!
Huch
Tragik
Brett
Donnerstag, Februar 01, 2007
Webcam
Mein Artikel gestern war grottenschlecht. Hab es erst heute gesehen. Peinlich. Mit x Fehlern. Ich hatte nicht geahnt, dass ich so unkonzentriert war. Verdammter Zeitdruck. Ich komme nach Hause, fühle mich ausgepowert und über Radio dröhnt Siegerstimmung. Ein Reise nach Kanada ist zu gewinnen. Muss jedes Mal sofort an Franz denken, wenn ich von der Reise höre, und an Anna Ullrich. Peter Ufer hat heute gemeint, dass ich nicht mehr funktioniere. Dass ich gestern mies drauf war, hab ich selbst gemerkt. Die Anna-Ullrich-Anrufe hatten mich geschlaucht.
Heute war der Weißig-Artikel in der Zeitung. Gestern kam ich erst um fünf in die Redaktion. Früh das Interview, nachmittags die Dementen-WG. Ich wusste nicht, dass der Artikel zu der WG gleich raus sollte, sonst wäre ich länger beim Festakt geblieben, Vera ist komisch. Ich verstehe nicht, wie die plant. Hat mich gleichzeitig für einen Außentermin und für die Redaktion eingeplant. Ich komme nicht an sie ran. Sie schaut mich nicht mal an beim Reden. Meine eigene Rubrik läuft halbwegs. Mich gruselt vor dem Praktikumsende. Das Abtrainieren wird schlimm. Mal sehen, wie die Arbeit im Magazin-Verlag anläuft.
