Samstag, Februar 10, 2007

Peter Grimes

Puh, schrecklich. Opern-Premiere. Wegen der hätte ich das Vorstellungsgespräch nicht verschieben brauchen. So viel breitgelatschtes Elend kann ich auch draußen sehen. Dazu brauche ich nicht in die Oper. Petra war mit Franz im Chat, als Franz sich in die Luft sprengen wollte, sagt André. "Bäng, bäng", singt grad jemand auf SWR3. Oper. Bedrückend ausweglos erlebt André grad alles. Scheinbar. Blöde Dunkelheit überall. Dazu die abgeschaltete Heizung. Wieso ist die heute aus? Ist die immer um die Zeit aus, und ich merk das nur, weil ich so spät heim gekommen bin? Und das wegen Peter Grimes, jaul. Eine schreckliche Oper. Hab fast die ganze Zeit damit zugebracht, das Libretto zu lesen. Aber die Oper blieb trostlos. Ich dachte, es ist so eine Art Musical. Aber das war ja nicht Goerge Gershwin sondern Benjamin Britten. Pech. Das Stück zu sehen, war ein hartes Stück Arbeit. Da hätte ich genausogut den sächsischen Faschingskalender schreiben können. Das war genauso trostlos. Immer wieder die gleichen Zahlen, die gleichen Worte und dazu Eintrittspreise und Webadressen. Ich hätte nicht gedacht, dass in Sachsen so viel Fasching gefeiert wird. Vielleicht hätte ich mich doch auf Dresden beschränken sollen. Bei Peter Grimes war einer der Sänger so dick, dass ich gestaunt hatte, dass er trotzdem singen konnte. Der ist auch in Rheingold so dick http://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20022003/bilder/DOkh-das-rheingold1.jpg Der Bauch scheint also echt zu sein.

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