Mittwoch, November 14, 2007

Weglaufhaus Dresden

Wenn der Dresdner Internetdienstanbieter die Seite offline nimmt, kann Miri sie trotzdem als Referenzobjekt nutzen, sagt Tim. Dass er nicht bereit ist, die Inhalte kostenfrei im Netz zu belassen, hatte der Internetdienstanbieter, auf dessen Server die Seite ist, gestern angekündigt und mir seine Auslagen mit fünf Euro monatlich veranschlagt. Das seien Auslagen, die er nicht bereit sei, vorzuschießen, wenn sein Kontakt zu mir nicht seinen Vorstellungen entspräche. Zu diesen Vorstellungen gehören unter anderem gemeinsam erlebte Konzerte und ewige Telefonate zu Zeiten, zu denen ich normalerweise schlafe oder zu denen Groke sendet. Das ist das Aus für die Webseite. Hart für Miri. Mittlerweile verstehe ich Elisabeth Dederke immer besser, die situativ differenziert, wobei sie mit wem in welchem Umfang zusammenarbeitet. Jeder macht seine Erfahrungen. Der nächste Schritt wird sein, Fördermittel zu beantragen. Als Ein-Mann-Gruppe wird das allerdings schwierig. Aber es muss ja nicht alles sofort sein. Jedenfalls ist das besser, als von einem Internetdienstanbieter abhängig zu sein, der mit mir spielt. Das Selbsthilfenetzwerk seelische Gesundheit funktioniert auch ohne die Seite. Den nächsten Vertrag mit einem Internetdienstanbieter mache ich schriftlich.

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