Mittwoch, November 08, 2006
Betroffenenlobby beim Gestationsdiabetes
Offensichtlich ist die Prävalenz des Gestationsdiabetes in Deutschland niedriger als im Rest der Welt. Irgendwas ist in Deutschland anders. Am ehesten das Früherkennungs-Screening. Oder die Outcome-Diagnostik. Jeder Fall verursacht Kosten von bis zu zwei Millionen Euro, wenn er denn erkannt und behandelt wird. Kosten, die die Kasse so jetzt noch nicht zu tragen braucht. Bislang gibt es noch keine ordentlichen sächsischen Zahlen hierzu. Und sämtliche Studien dazu haben Makel, sagt das Institut für Qualitätssicherung, das dem Gemeinsamen Bundesausschuss direkt zugeordnet ist. Achsennah, wie es ist, steigen die Ladezeiten in Disney-Länge. Ich kann es nicht mal verlinken, ohne mich ISDN-mäßig dumm und dämlich zu zahlen. http://www.iqwig.de/ Das Institut arbeitet wie gesagt dem G-BA zu. Dem gemeinsamen Ausschuss von Ärzteschaft und Kassen. Unter anderem mit dem Ziel, Kosten zu dämpfen. Es versteht sich angeblich als Gegenpol zur Pharmaindustrie. Der B-GA hat eine Studie zur Früherkennung des Gestationsdiabetes in Auftrag gegeben, die wenn sie fertig ist, wahrscheinlich wieder von dem Institut abgeschmettert wird. Inzwischen wächst wahrscheinlich die Anzahl der Betroffenen, die allerdings nichts von ihrer Betroffenheit ahnen. Tja, was kann Medizin? Lohnt Diagnostik? Und wenn, wie teuer wird die Intervention? Puh, hängt hier ein Wasserkopf von Hackern dran. Das ist ja noch ekliger als im Hygienemuseum. Die Software menschelt wie beim Crash. OK, hab den Blogger neu geladen. Der Text war nicht abgestürzt, liest sich allerdings beschissen. Feel Spass am Substrat. Es ist deine Lebenszeit, die du grad beim Lesen verplemperst, nicht meine.
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1 Kommentar:
Auslöser für die geringere Gestationsdiabetesprävalenz ist der bis jetzt als Screening durchgeführte Harnzuckertest, der Diabetes nur unzureichend erkennt. Der ist so sensibel wie Türklinkenschmierer bei Erektionsstörungen.
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