Samstag, November 11, 2006

Cynetart

Das erste Mal, dass mir nicht gleich Klaus Nikolai über den Weg stolperte. Stattdessen jedes Exponat kryptisch wie nie. Nix erklärte sich selbst. Nirgendwo jemand, der ein Wort zu viel verlor. Nur diverse Flachbildschirme. Dazwischen dieverse Kameras. Und ich ohne Fernwehguru, aber zum Glück mit Nina. Tim hatte keine Lust auf FremdPC. Episode 1 aus http://www.inanimatealice.com/ hat mich angerührt. Mehrere Minuten. War verschwunden. Für Nina. Sie hatte mich gesucht. Bis sie selbst in die Story eintauchte. Die mit Abstand sympathischste Installation war die für Hände und Tinte http://thesystemis.com/drawnInstallation/: Du malst auf Papier, scannst das Gemalte, legst das Papier beiseite, bringst deine Hände ins Bild und bewegst so das Gemalte. Ein Hauch von Freiheit. Zumindest in der vierten Dimension. Ein winziges Gefühl von dem, was Zeit bedeuten könnte, vermittelt die Installation. Grad wie eine Groke-Zeitansage.

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