Mittwoch, Juni 20, 2007

KO-Tropfen

Rohypnol scheint eine Karriere als KO-Tropfen machen. Roche vertreibt es zwar in flüssiger Form, aber nirgendwo steht etwas von oraler Anwendung oder von der entsprechenden Dosierung. Ich kenne es als hochpotente Komprette, die schon vor Jahren Radedorm abgelöst hatte. In Verbindung mit Alkohol soll die Atemdepression beunruhigend sein. Aber Partydrogen sind sowieso nicht das Gebiet, auf dem ich mich zuhause fühle. Ich muss nicht alles wissen. Annexate war das Antidot. Lange her. Hab nach der Ende der 90er abgebrannten Pirnaer Musikfabrik gesucht, als Groke von einem qualmenden Fahrzeug auf der A63 sprach, 1963 bin ich geboren. Ich bin entspannt, die Müller-Greven wäre stolz auf mich: Hab nur gespürt, dass Groke anders atmete, mehr ist nicht passiert. Weder ging mein Puls schneller, noch hab ich flacher geatmet. Bin wieder arbeitsfähig, hoffe ich.