Samstag, Juni 23, 2007

Paradox

Ich erreiche dich nicht. Erreicht dich meine Angst? Bin ich dir näher, sobald du meine Angst spürst? Oder ist es nur, dass es mir Hals und Schritt zuschnürt, sobald du mir fehlst? Ich atme, viel mehr passiert nicht. Aber ich atme. Immerhin. Der Atem geht ruhig und langsam. Alles hat Zeit. Irgendwann lässt auch die größte Enge nach. Es regnet. Ich will, dass du mich verstehst, meine Sehnsucht spürst und meine Nähe erträgst. Ich will dich. Ich habe Angst, dich nie zu erreichen, umso mehr, je mehr Nähe ich zulasse.