Dienstag, April 10, 2007
Bist mir nah
Hab den Kopf in die linke Hand gelegt, das linke Bein über das rechte geschlagen und berühre den Boden kaum. Am intensivsten spüre ich die Unterlage an Kinn, Ellenbogen, Steißbein und Fußballen. Der Nacken spannt, als müsste er Zentner tragen. Dabei schallt alles durch mich hindurch. Ich höre mich atmen. Ab und an. Es vergehen Ewigkeiten zwischen den einzelnen Atemzügen. Meine linke Kniekehle ist warm. Die rechte Hand schwebt träge über den Tasten.
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