Samstag, April 21, 2007
Sonnenstrahldusche - Glück und Intuition bei Extremerfahrungen
Hypnose deutete Charcot als "uneingeschränkte verliebte Hingabe bei Ausschluss sexueller Befriedigung". Womit ich wieder zum x-sten Mal bei "verliebt" und bei "Hingabe"zu suchen beginne. Im Radio ist grad einer mit bayrischem Dialekt am Reden. "Hingabe" als konzentrative Selektion und "verliebt" als vollständig bejahend... Fehlt trotzdem der Rapport im Einzelnen. Meint Charcot, dass er sich tatsächlich einbringt, indem er wertfrei beschreibt? Was löst du in einem Fremden aus, wenn du auf sein Foto mit IchWillDichRiechen reagierst? Ist seine Reaktion vorhersehbar oder sogar reproduzierbar? Was innerhalb einer Transaktion ist überhaupt kalkulierbar und was Zufall? Geht ein IchWill zu weit? Weiter als ein Imperativ? Weiter als ein Komm? Verbindet noch nicht Wahrgenommenes? Oder trennt Erwartung vielleicht wie beim ZiehDichAus? Und ist Hypnose überhaupt eine Extremerfahrung? Eine Extremerfahrung wie das Hören einer Fuge? Wie ein IchWillBeiDirSein auf der Flucht vor mir selbst? Gibt es tatsächlich Parallelen bei Synchronem jenseits von Autosuggestivem? Hypnotisiert hatte ich mich nicht uneingeschränkt hingegeben, nicht einmal vegetativ. Ich hatte nur eben kurz nicht widersprochen. Aber wahrscheinlich ist das allein schon Hingabe genug. Hast du wirklich die Zeit, hier zu lesen? OK, das ist jetzt der letzte Satz - die Frage kommt etwas spät - ich hatte nicht an dich gedacht.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen