Gestern war ich zur RSA-Oldienacht. Axel hatte mich eingeladen. Tausende waren in der Jungen Garde. Die Bühne war weiter weg als in der Oper, die Gesichter mangels Großbildleinwand nicht zu erkennen. Franz wollte Village People sehen. Mich hatten die Rubettes am meisten berührt. Der Sänger schien so zerbrechlich zu sein. Streckenweise lag er deutlich neben dem, was er dreißig Jahre vorher bei rund im Playback angeboten hatte. Es war ein Marathon, vier Stunden Musik, dazwischen das Gelaber von Gerd Edler und von Böttcher und Fischer. Ich wusste wieder, warum ich die drei nicht leiden konnte. Grillen und Bier scheinen Edler wichtig zu sein, Böttcher und Fischer laberten zum x-ten Mal übers Dopen. Mit einer Woche Verzögerung.
Franzens CD ist da, aber ich finde mich darauf nicht zurecht. Irgendein Titel meint Moonwalking. Ich bin plötzlich müde. Endlos müde.
