Freitag, Mai 11, 2007

Zeit, tief durchzuatmen

Wochenende. Breathe von Midge Ure läuft im Radio. Der Rausschmeißer an sich. Er spricht, schmacht. Ich werde schwach. Er, der Einzige. Und hustet kein einziges Mal. Es ist alles so weit weg, heul. Und schon wieder ein Unfall. Wenigstens verlabert er sich. Ganz so weit weg ist er nicht. Zeit, tief durchzuatmen. Und er legt Come to sin von den Bananafishbones auf. Nostalgie. Bin gleich wieder in Gedanken am Mac im Museum: Die Sonne schien, und ich hatte das ganze Aquarium nur für mich. Jedes Geräusch meinte mich, jede eingelegte CD war schon fast ein Außenkontakt. Und mit jeder nrj-Einwahl wurde das Adressverzeischnis-Schreiben zum Fundamentalerlebnis. Es war tatsächlich, als ob sich die ganze Welt um mich drehte. So achsennah war ich vorher nie. Damals hatte ich Adressen für Angst und Depression in Deutschland zusammengestellt.