Kinder als Akteure zu stützen, heißt, eine Vielzahl von Sozialleistungen und Bildungsmodulen schwellenfrei und vernetzt anzubieten, dass das Kind, auch wenn die Mutter nicht allgegenwärtig ist, möglichst selbstbestimmt aus dem Spektrum der Möglichkeiten wählen kann, ohne zu dem Zweck eine Ganztagsschule zu autorisieren. Zu DDR-Zeiten gab es erste Anfänge dazu in der Pionierorganisation, in der sich Gleichaltrige zur Selbsthilfe in Brigaden organisierten.
So wie ein Markt immer wieder Marktforschungsstudien erfordert, um ihn zu aktualisieren, ist es wichtig Bildungsträgerangebote auf Kundenzufriedenheit hin zu hinterfragen, um nicht beim totalitären Pauschalzwang mit Ganztagsförderschulen zu enden.
Nicht erst der durch Zentralabitur abgefragte Bildungsstandard lässt sich durch das Zusammenfügen unterschiedlicher Module erreichen. Je vernetzter diese Module sind, um so ganzheitlicher ist die daraus resultierende Denkart.
In der DDR war ich mal in Mauernähe im Niemandsland, einer Zone, in die ich nur mit Passierschein kam und in der jede Landkarte oder Beschilderung fehlte. Ich musste Einheimische fragen, um mich zurecht zu finden. Die hatten die Ortskenntnis und damit Herrschaftswissen. "Berater" gab es keine. Stattdessen bin ich von Grenzern fast über den Haufen gefahren worden, als ich mich beim Spazieren im Wald verlaufen hatte.Unvernetzte Wissensbrachen erinnern mich an den Wald im Niemandsland. Insider finden sich gut in ihnen zurecht. Als Hinzukommender fühle ich mich wie einer der Verlierer der PISA-Studie. Berater sind schon wichtig, je neuralgischer das Thema ist, um so wichtiger – sie vernetzen.
Aktienoptionen auf Kinder dürfen keine Schuldenrisiken für Kinder bergen. Das Weiterzahlen von Kindergeld im Weltwärts-Programm finde ich gut.
Sonntag, Oktober 28, 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen