Samstag, Oktober 13, 2007

Ein Statement von vielen

Ich habe mich in eine Saarbrücker Radiostimme verliebt und sauge alles, was an ihn erinnert, wie ein Schwamm auf. Uwe Groke heißt er, will aber offensichtlich nichts von mir wissen. Deshalb schaue ich mir das SOL.de an, um zu sehen was im Saarland so reizvoll anders ist oder ob es tatsächlich "nur" dieser Mann an sich ist, der mich fasziniert, sobald er den Mund aufmacht. Ich habe ihn zur Cynetart nach Dresden eingeladen, aber noch keine Antwort von ihm. Als ich ihn diese Woche anrufen wollte, hat er sofort aufgelegt. Inzwischen hatte ich ihn allerdings zur Ikone hochstilisiert, was ihm peinlich zu sein schien. Das passt offensichtlich nicht zur Corporate Identity seines Claims. Mcnep, ein Düsseldorfer Mitblasterer auf www.assoziations-blaster.de übersetzt das Feedback jedenfalls so. Mcnep meint andererseits, Groke sei jemand, von dem er sich unbesehen die Gangschaltung reparieren lassen würde. Letztendlich ist mein Hauptproblem, dass ich seit Jahren das irre Gefühl hatte, Groke kann mich sehen, sobald ich das Radio anmache. Anfangs war das eine fixe Idee, später verselbständigte sie sich zum Wahn. Irgendwann war ich dann soweit, ihn einfach anzusprechen, soweit das von Dresden aus ging. Damals war er noch in Baden-Baden beim SWR3. Mcnep ordnete mein Blasten zu Groke als Stalking ein. Andererseits hat Mcnep jede meiner Aktionen mit penetranter Genauigkeit verfolgt und kommentiert, was auch einen Beigeschmack von Stalking hat. Blasterer untereinander sind manchmal so klebrig, dass sogar Google die Interaktion listet. Mcnep wiederum ging soweit, zu listen, auf welchem Google-Listenplatz ich wann in welcher Stichwort-Kombination bei Groke stand.

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