Freitag, Dezember 29, 2006

Kinderhospiz. Ein Dialog mit jump@mdr.de

C: Wissen Sie schon, wie die Einweisungsprozedur in das von Ihnen geplante Hospiz erfolgen soll? Wie werden die Verantwortlichen die Freiwilligkeit der Einweisung der Minderjährigen sichern, falls sie selbst nicht die hauptsächlichen Entscheidungsträger sein werden?

Jump: Information über das Kinderhospiz Mitteldeutschland findest du unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de.

C: Ich habe in dem Internetauftritt leider keine Antwort auf meine Frage gefunden.

Jump: Leider kann ich dir deine Anfrage auch nicht beantworten. Am Besten wendest du dich an die Hotline des Kinderhospizes unter 01805 999 890 (Montag-Freitag von 8-18Uhr).

Über 300 000 Euro hatte Jump in der Vorweihnachtszeit für das Kinderhospiz erzielt.

7 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was´n das? Die URL zum Hospiz ist nix anderes ein Link zu Jump. Das fände ich jetzt schon interessant, was da genauer hinter steckt. Muss doch irgendwo zu lesen sein. Wenn nicht, schreib drüber!

Christine Salzer hat gesagt…

Hab ich schon. Hab den Dialog info@bundesverband-kinderhospiz.de gemailt.

Christine Salzer hat gesagt…

Ansonsten ist das nichts für die Lokalredaktion.

Christine Salzer hat gesagt…

Hab letztens von einem anderen PC im Blog schreiben wollen. Lediglich einen Kommentar. Da verlangte der Blog Benutzernamen und Password. Ich wundere mich, warum hier niemand schreibt und dann das, resignier.

Anonym hat gesagt…

Dann schau mal hier: http://www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de/index.php?id=8
Im Prinzip ist eine Idee geboren, was da genau und wie was passiert, das steht überhaupt noch nicht fest. Fest steht, das diese Sache sehr kommerziell aufgeblassen ist und ne Menge Leute ein Schweinegeld damit verdienen.

Christine Salzer hat gesagt…

Die Kinderhospize, von denen ich bisher gelesen hab, geben zwar zu, dass der, dem sie Urlaub ermöglichen wollen totkrank ist, räumen aber gleichzeitig ein, dass es sich um einen Urlaub handelt. Mit anderen Worten: Von den Familienmitgliedern die dort Urlaub machen, nimmt dann mindestens einer das Stigma "Ich bin totkrank" wieder mit heim. Das allein kann schon tödlich sein. Das Konzept ist Wahnsinn. Ich kenne jedenfalls nur wenige, die beim Abschalten aller Geräte endlich aufgewacht waren und Intensivtherapie für sich in ihrer Bedeutung relativiert haben. Die baut sich dann als dermaßen übermächtige Autorität auf, dass die meisten tatsächlich sterben. Wenn du oft genug hörst, dass für dich keine Chance mehr besteht und die Sachverständigen die Behauptung mit Fakten unterfüttern, resignierst du früher oder später mangels Alternative. Es ist wie ein Katze-und-Maus-Spiel. Und das System ist in sich fast lückenlos und lässt kaum noch eine Deutungsvielfalt zu. Dann wird tatsächlich jeder geschwollene Lymphknoten zur Metastase und die Arbeitsdiagnose steht dann, bis sich jemand findet, der sie stichhaltig widerlegt, was beim allgemeinen Zeitdruck wohl ausbleiben wird.

Christine Salzer hat gesagt…

Hab jetzt von Jump eine Email-Adresse bekommen: info@kinderhospiz-mitteldeutschland.de