Freitag, Dezember 08, 2006

Schreibzwang

Es plätscherte wieder mal. Wort für Wort verrann. Konnte mich kaum noch erinnern. Eine Gedankenflut. Und mittenrein labert Lechler. Alles versandet, sobald er mich zuspammt. Und da hilft es nichts, ans Danach zu denken. Der Gedanke reißt ungeschrieben sofort ab. Abschalten zu können, ist wichtig. Allein zu sein und abzuschalten, bis der Schlaf kommt, statt Radio um Radio aufzudrehen, um durch den Einzelreiz nicht überrollt zu werden. Ich war heute dabei, als Thilo neben Katja wegschmolz. Das war das erste Mal, dass er mir nah war. Komisch, wie viel Abstand nötig ist, damit ich mich verlieren kann. Hab ihn gemocht in dem Moment. Sehr sogar. "Komme ich in deinen Erinnerungen auch vor", fragt Dieter grad. Bin müde. Der Barsch fehlt mir.

Keine Kommentare: