Freitag, Dezember 01, 2006
Stalker
Frauen hatten seine Gefühle verletzt. Ließen sie sich nicht erpressen, resignierte er. Einsam und verletzt. Verdammt, ich bin immer noch wütend. Mit einer Seelenruhe erzählt der, dass er sein Kind nicht mehr sehen wird, nachdem ich stundenlang wegen ihm meine eigenen Kinder weniger gesehen hatte als ihn. Warum denke ich überhaupt noch an ihn? Ist doch schade um meine Zeit. Ein konzeptionsloser Idiot ohne Struktur, der unter akutem Magnesiummangel leidet, den Mangel aber nur als Gefühlschaos auslebt und alles und jeden stalkt, statt seinen Stoffwechsel auf Vordermann zu bringen. Nur nicht sein Arzt sein müssen. Vorgestern kletterte er aus meinem Badfenster, um nach Satellitenschüsselpositionen zu schauen. Bin weggegangen, um nicht zusehen zu müssen, wenn er ausrutscht. Mir ist zum Ersticken neben ihm. Gleichgültigkeit wär schön. Grenzenlose Gleichgültigkeit. Es ist schade um die Zeit, die ich an ihn denke. Der agiert wie ein Idiot. Jede Aktion konfus, jede Entscheidung ein Griff ins Klo. Nur nicht durch ihn erpressbar sein, grusel.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

2 Kommentare:
`Stalker´ ist mir auch schon in den Sinn gekommen, beim Lesen der äh begleitenden und wirklich idiotischen Kommentare hier und im Blaster.
Du bist irre, Wahrheit und Gegenwart verwechselst du, Gefühle und Vergangenheit sind bei dir eine Einheit, vergessen im Wahn der verwundenen Irrtümlichkeiten deiner Gedanken. Lerne die Gegenwart zu erkennen, der Vergangenheit zu entfliehen, das ICH zu erkennen und anderen die Existenz zuzugestehen. Lerne es, dann wirst du ein anerkannter Mensch. Das wird weh tun und dauern, arbeite dran.
Kommentar veröffentlichen