Dienstag, Dezember 05, 2006
Sei schön, du wirst gesehn
Das Spiegelbild heute früh hat wieder mal Ruinencharme. Acht Stunden Schlaf. Ich verstehe nicht, wie es andere schaffen, schön zu sein, wenn sie leiden. Ich leide gerade wahnsinnig. Der Gerichtsbeschluss macht mir zu schaffen. Diese Hilflosigkeit. Auschwitzmäßig ist das. Einsam ist mir. Warum hat ein Richter das Recht, mein Leben mehrfach zu verpfuschen? Gedankenfreiheit, Meinungsfreiheit... Alles so schöne Worte, die einen faden Beigeschmack bekommen, wenn ich diesen Besserwessi erlebe. Ob Sibylle Berg auch einen Betreuer hat? Ich hab zugenommen. Dabei hab ich gestern außer Erbsensuppe kaum was gegessen, sondern im Gegenteil fast gehungert. Mehr Jogurth essen, grübel. Vielleicht ist Jogurth tatsächlich der Weg. Sei schön, du wirst gesehn.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

1 Kommentar:
Das normale Leben nimmt immer mehr Gestalt an. Umzug ist fast abgeschlossen, DSL liegt nicht an. Mache dann eben einen auf UMTS, echt geile Sache. Seit dem neuen Auftrag ist das Geld auch nicht mehr so knapp, Leben eben. Durchatmen, frei sein. Und ich werde frei, mit jedem Tag mehr. Werde der Mensch, der ich eigentlich bin. Da kann auch das Bild eines Spiegels nichts ändern, denn das Spiegelbild ist nur ein Abbild des Ist-Zustandes, nicht ein Bild der Seele. Verstehst du?
Kommentar veröffentlichen