Dienstag, Januar 15, 2008
Blick aus dem Fenster
Und hinter der Wand ist Luft und kein Finne. Ich hab es gesehen, als die Sonne schien und der Schatten des Hauses zu sehen war. So viel Verwirrung spricht nicht für meine räumliche Orientierung, ich weiß. Es gab mal eine Zeit, da war die spitze, auch im Dunklen - aber da hatte ich auch weniger geträumt. Wahrscheinlich sitze ich im Nordosten des Blocks, jedenfalls sehe ich den Elbhang. Elbaufwärts der gewesenen Rotbuche. Bernd interessiert der Rote Baum nicht. Seine Gesellschaft für bedrohte Völker sei die zweitgrößte Menschenrechtsorganisation nach Amnesty international. Er könnte sich jetzt den Kontinent aussuchen. Aber Wasser hat er keins. Nächste Woche hat er versprochen vorbei zu kommen, damit wir ein Schreiben an seinen Vermieter aufsetzen. Wasser ist wichtig. Wenigstens hat er Strom, das bedrohte Volk. Rasieren wäre toll und heizen. Aber das interessiert ihn beides nicht. Das kostet ihn zu viel Zeit. Ich war nur ein einziges Mal bei ihm. Es war wie im Film. Ich hatte das Gefühl, durch eine Filmkulisse zu gehen. Es war alles so unwirklich. Eben über die Jahrzehnte gestapelter Müll. Und dazwischen stieg er herum. Platz für eine Waschmaschine hat er nicht. Leider. Das Holz liegt hinterm Haus. Riesige Kloben mitten in der Stadt. Und überall Sweetwater-CDs
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