Freitag, Januar 11, 2008

Was für eine Nacht, schmacht. Ich hab die ganze Zeit von Groke geträumt. Schade, dass der Wecker so früh klingelte. Ich kam mir bond-mäßig wichtig dabei vor. "So kanns gehen", flötet der Morgen-André, als ich das Messer in der Hand hielt. Der linke Arm müsste jetzt eigentlich allmählich besser durchbluten. Ich weiß schon gar nicht mehr in welcher Hand ich das Messer hatte. Aber das ist wahrscheinlich auch kein Bild, das trägt. Ich hatte das Messer in der linken Hand, glaube ich. Schritt für Schritt. Irgendwann geht alles wieder, dann ist sogar das Bug´sche Trauma wieder weg. Vielleicht zappe ich mich morgen in den WDR. Eigentlich wollte ich auch mal den Blumenthal hören. Der sendet zur selben Zeit. Wollen ist übertrieben. Es hat Zeit. Viel Zeit. Wenn lerne ich den noch früh genug kennen. Ganz großes Kino. Huchja, es ist wie im Film. Das Messer links. Der Blaster lässt sich nicht laden. Jedenfalls nicht mit dem Messer in der Hand. Das scheint ein Bilanzproblem zu werden: Handdurchblutung oder Hirndurchblutung... Eigentlich passiert peripher nichts. Das ist ja alles nur im Kopf. Trotzdem ist es ein Wahnsinnsengramm, vorden Flüssigkristallen mit einem Messer rumzufuchteln. Vielleicht passiert ja peripher doch was, wenn mein Hirn nicht schon total verschlackt ist. Einmal Stereotaxie bitte. tiefer, schmacht. Mir ist heiß, hatte die Heizung auf Maximum. Inzwischen kann ich mir sogar einen Borderliner vorstellen, wie er zu ritzen anfängt. Idiotisch. Frank hat lauter Messer überm Bett. Und zwei Petroleumlampen, sagt er.

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