Dienstag, März 27, 2007
Bei Peter gelesen
Ein männlicher Papagei lebt seit langer langer Zeit friedlich in einem großen goldenen Käfig und verschaukelt sein Leben auf einer großen hölzernen Schaukel, tagein- tagaus. Das geht so über viele glückliche Jahre bis er eines guten Tages entdeckt, dass ihm die Leidenschaft, also das andere Geschlecht fehlt. Je mehr er darüber nachdenkt, desto kleiner wird der Käfig, tagein- tagaus. Ja, in seiner Not erlernt er die menschliche Sprache als Ventil und zum Leidwesen seines Herren,denn tagein- tagaus denkt er nur an eines....und zwar so laut,dass er das ganze Mietshaus am Abend eines schönen Tages wachschreit.Der Herr in seiner Not, ruft nach einigen gutgemeinten Ratschlägen aus der wohlmeinenden Nachbarschaft seinen besten Freund an, um diesem sein Leid zu klagen. Daraufhin wird er gebeten den Papageien einfach mitzubringen, am abendlichen Skat teilzunehmen, denn man würde ja schon eine Lösung für das Problem finden.Als er dort mit dem Papagei eintrifft, schreit der Papagei noch immer lauten Halses jede Menge unanständige Wörter. Der Freund kaserniert also ohne große Umstände den Papagei in der Kühltruhe, damit sich dieser abkühle, bittet seinen Freund in die Wohnstube und man beginnt den Skatabend bei ein paar Flaschen Bier.Ein paar Stunden später erinnert sich der Herr des Papageien schlechten Gewissens an sein Tier und an die Kühltruhe. Man munkelt, der Papagei sei inzwischen erfroren, steinhart und mausetot.Als man dann vorsichtig den Deckel der Truhe hebt,ist alles aufgetaut,der Papagei völlig zerzaust,alle Federn stehen ab, der Schweiß steht dem Papageien auf der Stirnund man hört nur einen Satz:Diese Wiesenhofschlampenmachen die Beine einfach nicht auseinander.
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1 Kommentar:
tot geglaubte leben einfach länger...
cool heißt nicht immer gleich kühlschrank ...
eine gut erzählte geschichte...
ich habe kein beileid für die vögel *lach* - weder den unterkühlten hühnern noch dem verschwitzten papa(gei)...
geht doch den menschen nicht viel anders ...
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