Sonntag, März 25, 2007

Jetzt liest er grad.

Bin müde wie lange nicht. Nina wusste sogar plötzlich, dass Matthias Weischer heißt. Überall muffelt es nach Promi, nur bei mir nicht. Verdammt, das Geld könnte ich auch gebrauchen. 15 000 Euro. Die haben beide ein Stipendium, um in Italien zu schaffen. Ausgerechnet die. Manche sind eben Glückskinder, sagt Nina. Ingo Schulze und Matthias Weischer - die Zukunft des Ostens. Ich hab keine Lust, die beiden zu sehen, ihnen vielleicht noch zu gratulieren. Wozu auch. Ich kenne die nicht und vermisse sie auch nicht. Verdammt, in jeder Illustrierten tauchen die beiden auf, als ob Mutter die sammelt. Und jetzt nuschelt der ein Klassenzimmer voll.

7 Kommentare:

Stoppel hat gesagt…

Spontan: Liebe besteht nicht nur aus 14 Tagen Glück. Geld kann nicht das Leben sein. Glück muß man nicht suchen, man findet es. Wo kein Wille ist, da ist auch kein Weg.

Reichts?

Liebste Grüße
Stoppel

Anonym hat gesagt…

Glück musst Du nicht suchen und auch nicht finden. Du musst zulassen, dass es Dich findet.

Was die Liebe angeht - Liebe ist, das eigene Glück in den Augen des anderen zu finden.

Mitunter erschließt sich der Weg trotz des Willens nicht.

Stoppel hat gesagt…

Wir könnten so weitermachen Michael ;-)

"Glück musst Du nicht suchen und auch nicht finden. Du musst zulassen, dass es Dich findet."

Dabei sollte man aber das Glück nicht herausfordern. Wobei ich eher annehme, das deine Aussage mehr auf eine aktive Erwartung hinausläuft.

"Was die Liebe angeht - Liebe ist, das eigene Glück in den Augen des anderen zu finden."

Selbstaufgabe? Wenn der andere dazu nicht fähig ist, was dann?

"Mitunter erschließt sich der Weg trotz des Willens nicht."

Das nennt man Unfähigkeit oder einfach Blindheit. Das auch noch in jeder Richtung. Oder ist eher Beschränktheit des eigenen Ichs der Grund?

****

Aktiv sein oder passiv? Sich selbst verwirklichen oder auf sich selbst warten? Im Innern ist eine Macht, jedoch wird diese nur frei, wenn sie Platz hat. Freiraum. Tja...

Christine Salzer hat gesagt…

Ich hab schon überlegt, ob ich in die Kreuzschule zu der Lesung geh, hab dann entschieden, dass es besser ist, selber zu schreiben, bin aber wieder mal im Messenger versumpft. Irgendwann zeichne ich die Gespräche auf. Ich weiß nur noch nicht wie. Wie dokumentierst du Dialoge, in denen immer wieder die selben Fragen kommen? Statt nach der letzten Mahlzeit kommt regelmäßig die nach dem letzten Orgasmus.

Anonym hat gesagt…

@ stoppel

die aktive Erwartung, dass Dich das Glück findet - ist das nicht schon Suche?

Was den Willen und den Weg betrifft, für manche Wege bedarf es mitunter des "an-die-Hand-nehmens", um dem Willen Richtung zu geben. Oder findest Du jeden rechten Weg durch Deinen Willen? Ich nicht.

Jedes Ich erfährt auf irgend eine Weise Beschränktheit, mehr oder weniger.

Stoppel hat gesagt…

@ Michael

"die aktive Erwartung, dass Dich das Glück findet - ist das nicht schon Suche?"

Suche ist der Typus des Erwartens von Neuem, von Unerwartetem. Die Suche selbst ist Forschung oder Erwarten der Grenzen des eigenen Ichs...

"Was den Willen und den Weg betrifft, für manche Wege bedarf es mitunter des "an-die-Hand-nehmens", um dem Willen Richtung zu geben."

Geleitet zu werden macht die Sache einfacher, jedoch gibt das nicht den eigenen Weg. Verzweiflung, ein Teil des Ineinanderkettens von Eventualitäten der Zukunft.

"Oder findest Du jeden rechten Weg durch Deinen Willen? Ich nicht."

Der Wille ist Macht. Jedoch nicht unabhängig im Umfeld der Einflüsse von außen. Du verstehst?

"Jedes Ich erfährt auf irgend eine Weise Beschränktheit, mehr oder weniger."

Die Beschränktheit ist die Grenze des Daseins der mentalen Fähigkeiten eines Menschens. Verstehen und verstanden werden - welch krasses Gegenteil.

Stoppel hat gesagt…

Wäre nett, wenn die liebe Biggi mal sich einschaltet.

Eben mal nur so... Du verstehst? C.?