Freitag, März 30, 2007
Huch, ist mir heute wieder virtuell
OK, das Weltweite hat seine Grenzen, wenn es konkret wird. Aber vielleicht macht gerade das seinen Reiz aus. Wie beim Surfen vorm Gewitter. Du weißt genau, dass der Wind kurz vorher wegbleiben wird. Du kalkulierst Lust und Risiko, um keinen Moment zu verpassen. Es wäre doch schade um die letzte Bö vor der großen Stille. Vielleicht frischt der Wind ja auch noch einmal auf, bevor es kracht. Siehst du den Blitz dann rasenmähermäßig die Luft zerschneiden, bleibt immer noch das Brett selbst. Das trägt. Liegen zu können, tut gut. Zu liegen und zu dösen. Es hat Grenzen, aber es ist zeitlos schön.
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