Mittwoch, März 07, 2007
Austauschbar
Ablenkung
Fasziniere ich dich?
Dienstag, März 06, 2007
puh, was ist das?
vielen Dank für Ihre Anmeldung bei www.single.de Sie haben Sich für unsere kostenpflichtige Partnersuche angemedet. 345 ,- Euro werden Ihrem Konto für ein Jahresvertrag zu Last gelegt. Wir mailen Ihnen alle Partnersuchende aus Ihrer Region zwei Mal wöchentlich zu. Entnehmen Sie Ihre Rechnung und den Zugang zu Ihrem Profil dem unten angeführten Anhang. Bitte diesen genauestens durchlesen und bei einer Unstimmigkeit uns kontaktieren. Zum Lesen wird kein zusätzliches Programm benötigt.Falls die Anmeldung von einer dritten Person ohne Ihre Zustimmung durchgeführt wurde, führen Sie unverzüglich, den in dem Anhang aufgeführten Abmeldevrogang aus. Der Widerspruch ist nach unseren AGB'sinnerhalb von zwei Wochen schriftlich zulässig!Eine Kopie der Rechnung wird Ihnen in den nächsten Tagen per Post zugestellt.
Mit freundlichen Grüßen
Webpool GmbH Aachener Straße 7 50674 Köln Fax: 02 21 / 95 29 61-38
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Touch me
Sauna
Montag, März 05, 2007
tragisch-komisch
"ich arbeite als freier autor für ein wellness-magazin und kämpfe darum, nach einer schizophrenie wieder als arzt zugelassen zu werden. im moment bewerbe ich mich für ein praktikum beim ärzteblatt sachsen. da ich in einer relativ ruhigen umgebung wohne, hoffe ich durch lablue leichter kontakt zu finden. in den letzten monaten habe ich in der dresdner lokalredaktion der sächsischen zeitung gearbeitet. davor im tv wissenschaftsmagazin welt der wunder, das sonntags 19 uhr auf rtl 2 ausgestrahlt wird. ich träume davon, als landarzt zu arbeiten."
Nebeneinander
und das mit dem heiraten, das machen wir auch bald
ein strohfeuer. innerhalb weniger stunden war alles vorbei. ein starfighter. so verblüfft ich über den plötzlichen heiratsantrag war, so ernüchternd waren seine wünsche wenige minuten später. ein nettes foto in der mailbox ist noch da. ein foto und zwei telefonnummern sind die ausbeute der letzten woche. und was für ein foto. genau so wie den lablue chat ein jobcenter aufzubauen, wäre vielleicht noch unterhaltsamer.
es ist bedrückend, das alles so im internet zu lesen, sagt er. was er gelesen hat, weiß ich nicht. bedrückt sah er auch nicht aus. er hatte nichts gelesen, glaube ich. bedrückend und peinlich. aber dass ich mich weniger beobachtet fühle, weiß ich. das schreiben hilft mir, mich freier zu fühlen. diese knebelnde stille fällt dann von mir ab.
Nein, ich hab dich nicht verletzt
Schicksal IchBinDirVerfallen
Richtlinie & biologische Auslese
Stellen wir uns auf die Apokalypse ein
Phaeochromocytom
Sonntag, März 04, 2007
Diskret
Routine
Samstag, März 03, 2007
Eichelhäher vor Stalingrad
keiner kann dich zwingen, genau das zu denken, was er erwartet. keiner. und wenn du noch so viel energie einsetzt. jede übereinstimmung ist zufall. und wenn ihr das gleiche denkt, ist das nur selten gleichzeitig. so viele menschen, so viele situationen.
Jetzt anzurufen, grübel. Und dann? Sagen, dass ich die Telefonnummer nicht gelöscht habe, brauche ich ja dann nicht mehr. Der Name ist häufig. Der Mann ist sortiert. Struktur wär gut. Am Montag rufe ich Boerner an, ob die Bewerbungsunterlagen angekommen sind. Alles wird gut. Irgendwann geht auch der akuteste Schub vorbei.
Irgendwie hängt alles mit allem zusammen
Moin, moin
Schlips im Rad
Freitag, März 02, 2007
Herz
Beschreibe deinen Körper
Klarträumen
Talk to me
Ausnüchtern
Teigummantelung
Donnerstag, März 01, 2007
Sächsische Zeitung
Kai Karsten
... hat im Abspann Delphinschreie. Tag für Tag. Die von Windows 98. Die klingen wie Eichelhäher. Ich habe mal unter hohen Eichen gewohnt, damals hatte ich Windows 98 und die Delphinschreie aus dem Notebook und gleichzeitig die Eichelhäher draußen gehört. Die waren beide nur zu hören, aber nicht zu sehen. Fliegende Delphine, tauchende Eichelhäher.
Hab einen neuen Blog aufgestöbert http://joern.myblog.de/joern, als ich nach der Versöhnungskirche gesucht hatte, und SR1 für mich entdeckt. Der Sender tut mir gut. Ich höre ihn jetzt schon eine Weile. Ich freue mich auf Uwe Groke. Am 19. März, 12 Uhr, hat er seine erste Sendung dort. Groke nennt seine Sendung Show. Dabei ist das ja eher zum Hören als zum Sehen. Jetzt höre ich das erste Mal Christian Balser auf SR1. Der war früher bei Jump.
Boah, es klingelt an der Tür
Huch, es riecht nach Heimat
Everywhere you go, you´ll always take the weather with you
Vernetzungsrecherche
Ich fühle mich krank
Unruhe
Schrankenwärter im Ameisenhaufen
LaBlue
Mittwoch, Februar 28, 2007
Groke fehlt mir
Die letzten Stunden Praktikum
Van Halen - Jump
Dienstag, Februar 27, 2007
Deine Stimme gegen Armut
Struktur
Zwei Dumme, ein Gedanke
Formale Denkstörung
Montag, Februar 26, 2007
Michael Spleth
hat mir mal eine mail mit vier punkten geschickt.... hab selten so lange gegrübelt wie über den vierten punkt
Fischer-Verlag
Ruth Strasser
Gral
Fieber
Sonntag, Februar 25, 2007
Ich kann gar nicht so viel heulen, wie ich will
Unwiderstehlich
Hab mein Spamfilter ausgeschaltet und heule in den Tag: Ich kann Groke nur noch hören, wenn ich mittags zu Hause bin.
Die Sendestruktur beim SR1 ist ganz anders als bei SWR3. Die Moderatoren wechseln nach einem anderen System. Außerdem scheint SR1 eine andere Zielgruppe zu haben. Das muffelt so. Zappe gerade zwischen Garcia und Exter hin und her. Exter geht vom DuDarfst- in den DuKannst-Modus über. Offensichtlich fühlt er sich beobachtet. Der Mann ist peinlich. Und das vollständig. Ob Suchmodus oder Kommentar. Entweder der ist schon vor Jahren ohne Erfolg zum Abschuss frei gegeben worden oder die Saarländer mögen ihn. Ich befürchte Letzteres. Den über Intranet reden zu hören hat was Nostalgisches. Der kommt immer mit monarchoidem Plural. Charmant wie ein Kloschlüssel. Den würde Mcnep vergöttern. So ungefähr stelle ich mir Mcneps Leitbild vor.
a-ha: Touchy
Samstag, Februar 24, 2007
Wanted: Er, halbnackt. Bürokaffeeservice.
Fleisch-gewordene Hoffnung
Altern ist strafbar
Pack nicht zu viel Hoffnung hinein,
Apokalypse
Inhaltliche Denkstörung
In die Ferne zu lieben, ist psychotisch, hatte der Psychiatrie-Professor in der Vorlesung gesagt. Bei mir ist die Familie auseinandergebrochen, als ich von Goerge geträumt hatte, um Martin leichter zu begleiten. Zum Schluss war es kein Begleiten mehr, nur noch Träumen. Goerge hatte sich zurückgezogen, sobald ich mich bei ihm beworben hatte. Ich war verletzt wie lange nicht. In der Zeit baute die Denkstörung sich auf. Ich hatte geschrieben, so viel wie lange nicht. Bei allem, was ich tat, schaute er mir zu - darin bestand sie. Er war wie ein Leuchtturm für mich, ohne es selbst zu ahnen. Ich wurde immer unbeweglicher und grübelte mehr, hab meine Kinder und mich selbst kaum mehr gespürt. Schließlich schien alles um mich herum gemacht, Radio, Fernsehen und Internet. Ich schrieb bei www.werweisswas.de und packte alle Enttäuschung in meine Zeilen. Ich hatte so viel von Goerge erwartet, aber er reagierte nicht. Wenige Jahre später wiederholte sich alles mit Groke neu. Hab ihn mit Erwartungen überfrachtet und dabei kaum gespürt, wenn mich jemand zu erreichen versuchte. Ich war wie taub. Ich konnte es durch nichts rational begründen. Es war nur ein irrwitzig intensives Gefühl, das ich am ehesten als Prägung einordne. Los ging diese Prägung bei Goerge damit, dass er mir mitten in einen PC-Gau hinein mailte, dass ich in sein Intranet geraten sei, wodurch auch immer. Ich hatte es als willentliches Verschmelzen eingeordnet und begonnen, ihn zu vergöttern. Scheinbar wollte er Kontakt, dabei war lediglich eine Grenze aufgebrochen, mehr nicht. Ich verstrickte mich immer mehr in Wunschvorstellungen und fühlte mich ihm nah.
Freitag, Februar 23, 2007
Biedere Gier
Prägung
Synchronizitätspanik
Angelika Warheit
Schritt für Schritt
Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich Groke anrufen, mitten am Tag, ihm Hallo sagen und ihm sagen, dass ich ihn mag, der drei-Millionen-Stimme. Jetzt ist gerade Michael Spleth auf Sendung. Das gab mal eine Zeit, da hab ich mich beim Zuhören beobachtet gefühlt. Hab mich dann freigeschrien, bis sogar Google listete, was ich dachte. Aber die Klappe zu halten, wenn ich mich beobachtet fühle, halte ich nicht aus. Das waren Kleinigkeiten, die dieses Gefühl, beobachtet zu werden, auslösten. Zum Beispiel das Aufschreien, wenn ich SWR3 über Satellit hörte und nicht ins Internet kam. Plötzlich schrie Spleth auf. Wer mich beobachtete, wusste ich nicht, auch nicht, was Spleth grad erlebte. Aber diese Gleichzeitigkeit irritierte mich so sehr, dass ich mich beobachtet fühlte. Beobachtet vom großen Unsichtbaren. Irgendwann habe ich dann so reagiert wie auf Arbeit: Ich hab Kontakt gesucht zu dem, bei dem mir Gleichzeitiges auffiel, also auch zu Spleth. Das ist ja nichts Ungewöhnliches, wenn einer von drei Millionen Hörern Kontakt sucht. Irgendwann dachte ich, dass Mailen wenig Sinn hat und dass Blasten oder Bloggen genügt, da ja sowieso keine oder kaum Antwort auf die Mails kam, bis Google listete, was ich schrieb, Sonnenkind in meinem Blog einen Eintrag zu Marcus Barsch kommentierte und Voyager im Blaster über das Telemediengesetz spekulierte. Tim ordnet Mails als Belästigung ein. Jedenfalls meine Mails an Groke. Mir hat Tim noch nie gemailt. Mails ordnet er wie gesagt als Belästigung ein. Bloggen und Blasten ist besser, auch wenn Groke mal einen Tag weniger lacht als andere. Aber deshalb aufzuhören, das zu schreiben, was ich denke, wäre idiotisch. So viel muss Internet können. Toschibar bezeichnet meinen Output als Spam. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich lese ihn auch kaum. Es ist Internet.
Gehemmt
Leerlauf meets Existenzangst
Schreiben, um gelesen zu werden, ist das Letzte, was mir in meinem Tagebuch passieren wird, hatte ich mir vorgenommen.
Physiogel
Donnerstag, Februar 22, 2007
Nein, du gehörst zu Kurt
Verdammt, keiner da. Bin extra eher aufgestanden. Die roten Flecken sind wieder dunkler. Irgendeine antibiotische Salbe wär gut, aber es war keiner da. Der Termin war ein Irrtum. Eine halbe Stunde habe ich warten müssen, bevor ich jemanden erreicht habe. Wenigstens habe ich Groke konsumiert. Die volle Dosis, ohne wieder einzuschlafen. Jetzt einen neuen Hautarzttermin, jaul.
Mittwoch, Februar 21, 2007
Autosuggestion
Projektion
Wenn sie MS haben soll, er aber komisch läuft, denke ich als Erstes an eine Infektion. Bin immer noch geprägt von den Treponemen, die ich vor zwanzig Jahren unterm Mikroskop gesehen hatte. Die waren verdammt vital, regelrecht unternehmungslustig.
Wenn wünschen helfen würde,
mir ist zum heulen
Dienstag, Februar 20, 2007
Kennst du das, du weißt genau, du bist allein, trotzdem
abgeklärt
und was tust du, um mich zu beeindrucken?
mich freischreien
Montag, Februar 19, 2007
Alltag
Vorhin war mein Cursor komisch. Ich konnte vieles nicht zuordnen. Der bewegte sich plötzlich wie von selbst. Krieg gleich wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke. Es gab mal eine Zeit, da hab ich ständig solche Zufälle erlebt. Und plötzlich lag ein Permanentmagnet unter der USB-Schnittstelle. Manchmal wechselt der serifenfreie Cursor gen Pfeil. Ein System kann ich dabei noch nicht erkennen. Aber der Wechsel fällt mir auf.
Auffahrunfall hinter der Kuppe
Sonntag, Februar 18, 2007
Verflucht einsam ist das
http://www.datingcafe.de/ hab ich wieder durchgeblättert, wie immer rote Locken und blaue Augen als Beuteschema eingetippt, geheult und weiter gesucht.
Glück
Was ist das in der Stimme? Hat der Kinder? Wie alt sind die? Sind die glücklich? Warten die mit dem Frühstück auf ihn? Arbeitet seine Frau? Ist sie erfolgreich? Wie fühlt sich die Nähe bei den beiden an? Ist die selbstvergessen oder eher strukturiert leidenschaftslos? Huch, Leidenschaft ist sowieso etwas ganz Seltenes. Streiten die sich leise? Wie geht es ihr, wenn sie weg will, er aber wieder zu idiotischen Zeiten eingeteilt ist? Sind die Kinder dann versorgt?
Verdammt, wann kommt meine Probearbeit? Ich will so gern wissen, was kommt.
Samstag, Februar 17, 2007
Petra
Und immer wieder dieses Frösteln, sobald ich an dich denke
Räume ohne Radio und TV
Freitag, Februar 16, 2007
Bin schon wieder verletzt und angreifbar
Fernwehguru
Traffic
Gutachten
MTV
Im Moma läuft grad ein Beitrag über den Opernball. Gestern hat Petra Buhl sich bei einem Dean Reed Unterhosen-Foto geschüttelt. Dass die überhaupt wusste, dass es einen Dean Reed gab, bevor sie das Foto gesehen hatte, bezweifle ich. Hab die Seite nicht gelesen. Aber Morgners Gutachten hab ich gelesen. Das war mir zentral genug. Bin früher als sonst schlafen gegangen aus Angst, sonst Fieber zu kriegen. Wen Reed gesehen hat, sobald der schmachtete, ist mir inzwischen egal. Dass er allerdings genau die gleiche Unterhose hatte wie Millionen andere, war schon ernüchternd. Dass es nur wenige Brotsorten gab, war zu verkraften, aber dass du bei Kleidung immer mit x Doppelgängern rechnen musstest, hatte mich damals gestört. Inzwischen ist es mir egal.
Donnerstag, Februar 15, 2007
Google verlinkt den Blog
Regen
Mittwoch, Februar 14, 2007
Vorfreude
Das große Erbrechen
Sabine war heute nur in Trance zu ertragen. Jedes Wort ein Quietschen, jeder Kommentar ein potentieller Rausschmiss. Wenn die könnte, wie sie wollte, wär ich heute mehrfach rausgeflogen, nur weil Vera krank und Stefan im Urlaub ist. Jeder konnte sich anhören, wie mies es ihr ging. Ein echter Kotzbrocken. Zum Schluss war ich so weichgespült, dass ich sogar Anna Ullrich freiwillig angerufen hab, um den Artikel über sie zu schreiben. Ich überlege grad, ob es Sinn hat, Alex Schneider von meiner Zwangseinweisung zu erzählen und Verkehrsmeldungen im terrestrischen Funkbereich zu recherchieren. Nö, Telefonieren mit Anna Ullrich ist mir stressig genug. Nicht schon wieder zwangseingewiesen werden, bloß weil irgend ein Staumelder Bühnenerleben hat. Ich rudimentiere hier sonst nur noch zum Datenwrack.
Außerdem sind das sowieso nur Momentaufnahmen. Und da gibt es viele, von jedem Moment. Trends sind interessanter, zum Beispiel der Trend auf meinem Konto. Und der wird sich bestimmt nicht verändern, sobald ich Alex von irgendwelchen Synchronizitäten zwischen dem, was auf meinem Notebook und dem was im SWR3 passiert, erzähle. Der wird genauso reagieren, wie ich es an seiner Stelle machen würde: Sendezeitpunkt und Empfangszeitpunkt abgleichen. Und dann bleibt: Da liegen mindestens 50 Sekunden dazwischen. Alles, was auch nur halbwegs nach Kausalität riecht, ist Autosuggestion. Wozu also das Gespräch? Es ist nur verschenkte Zeit.
Distanz
Fastnacht
Seele
Dienstag, Februar 13, 2007
Bin heute als Letzte gekommen und als Erste gegangen
Alvar
Sonntag, Februar 11, 2007
Was macht einen Menschen l(i)ebenswert?
Liebenswert wird ein Mensch, wenn er erkennt, dass er in der Unendlichkeit des Lebens eingebunden und geborgen ist und von diesem Lebensprinzip erhalten wird. Und aus dieserErkenntnis kann er ein lebenswertes Leben in Freude leben und mit Würde sterben, wie bescheiden seine Rolle in dieser Welt auch sein mag.
