Vielleicht frage ich vorher nochmals den Goldenbogen-Verlag, um nicht ins Kreuzfeuer zwischen Eva Stange und dem VVN zu geraten. Der Themenstadtplan listet nur drei Hochschulen für Johannstadt, komisch. Die Uniklinik blendet der aus. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Trinitatis-Friedhof auf der Fiedlerstraße 1 ist und der Neue Jüdische auf der Fiedlerstraße 3. Dass die Uniklinik nicht auf der 5 sondern per Postanschrift zwischen Herzzentrum und Jochen ist, wusste ich vorher, auch ohne Grundbucheinträge zu kennen. Ein Dorf für Zugvögel. Warum ist mir früher nie aufgefallen, wie groß das Friedhofsgelände ist? Das ist ja fast halb so groß wie das Klinikgelände. Ich hab Lust, Grabsteine auf Sterbedaten abzugrasen. Warum lässt sich einer direkt neben der Klinik beisetzen? Ob das die Verwandten entschieden haben? Oder ob das tatsächlich alles Tote aus dem 19. Jahrhundert sind, wie die Webseite nahelegt? Ich war noch nie auf dem Friedhof. Gleich daneben ist ein Pflegeheim, genau wie beim Johannisfriedhof. Welterbe, schmacht. Albrecht und sein Schloss. Der Tatzberg sei eine Sandkuppe in der grundfeuchten, hochwassergefährdeten Johannstadt, schreibt Uwe Miersch. "Am Tatzberg gab es um 1800 eine große Sandgrube mit einem vier Meter hohen Steilabfall gegen die Elbwiesen. Hier befand sich das Tännicht, ursprünglich ein Kiefernwald, später ein Birkenwäldchen, das noch um 1760 bis an die Fetscherstraße heran reichte." An mehreren Zugängen zu dem einen Kilometer langen unterirdischen Gangsystem standen Schubkarren mit zeltartigen Gebilden aus schwerem Leinen über Zinkwannen und erinnerten ständig an den Tod. Die Gänge waren dunkel und muffig warm. Man konnte so auch bei Regen trocken von Haus zu Haus gelangen, das StirbLeise im Kopf. Oje, ich wär fast auf einem intensivpsychiatrischen Klo gestorben, also extrem leise. Ein Baum wäre gut, irgendwo einen Baum so genau zu kennen, dass er einen schreien hört. Sex auf einer Verkehrsinsel war Urlaub dagegen. Zu träumen tut gut. Von endlos viel Zeit statt diesem Hoffnungs-Staccato bis zum nächsten Renten-Gutachten. Transinsight scheint zwischen dem Pflegeheim und dem Friedhof zu sein. Wahrscheinlich betont Alvers deshalb so sehr, dass sein Team jung ist. Wenn es wärmer ist, schaue ich mir das Gelände mit dem Rad an.
Samstag, Dezember 29, 2007
An der Fetscherstraße
Mir ist elend. Auf Gummibärchen und Sachsen kommt nur Schrott bei Google. Die versteigern in Sachsen tatsächlich Gummibärchen nach Pfändungen. Allerdings von Ravensburger. Ich höre grad Bug: Das Gote-Interview war zum Verlieben. Fleischwurstbrötchen mag Gote, sagt er. Bei denen redaktionelles Praktikum zu machen ist bestimmt eine harte Schule. Montag bis Freitag läuft Forschung Aktuell von 16.35 bis 17:00 Uhr und am Sonntag von 16:30 bis 17:00 Uhr. Das Interview mit Wolfgang Büser gestern war schon nach wenigen Minuten online. Das tat gut. Kohle und Koks... Transinsight ist außerhalb des Friedhofgeländes. Der Sandstein-Verlag, Spezialist für Johannstädter Stadtteilgeschichte, sagt das jedenfalls. Postadresse des Neuen Jüdischen Friedhofs sei die Fiedlerstraße 3. Zum Zugriff auf entsprechende Grundbucheinträge soll ich mich an das Stadtvermessungsamt wenden.


Vielleicht frage ich vorher nochmals den Goldenbogen-Verlag, um nicht ins Kreuzfeuer zwischen Eva Stange und dem VVN zu geraten. Der Themenstadtplan listet nur drei Hochschulen für Johannstadt, komisch. Die Uniklinik blendet der aus. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Trinitatis-Friedhof auf der Fiedlerstraße 1 ist und der Neue Jüdische auf der Fiedlerstraße 3. Dass die Uniklinik nicht auf der 5 sondern per Postanschrift zwischen Herzzentrum und Jochen ist, wusste ich vorher, auch ohne Grundbucheinträge zu kennen. Ein Dorf für Zugvögel. Warum ist mir früher nie aufgefallen, wie groß das Friedhofsgelände ist? Das ist ja fast halb so groß wie das Klinikgelände. Ich hab Lust, Grabsteine auf Sterbedaten abzugrasen. Warum lässt sich einer direkt neben der Klinik beisetzen? Ob das die Verwandten entschieden haben? Oder ob das tatsächlich alles Tote aus dem 19. Jahrhundert sind, wie die Webseite nahelegt? Ich war noch nie auf dem Friedhof. Gleich daneben ist ein Pflegeheim, genau wie beim Johannisfriedhof. Welterbe, schmacht. Albrecht und sein Schloss. Der Tatzberg sei eine Sandkuppe in der grundfeuchten, hochwassergefährdeten Johannstadt, schreibt Uwe Miersch. "Am Tatzberg gab es um 1800 eine große Sandgrube mit einem vier Meter hohen Steilabfall gegen die Elbwiesen. Hier befand sich das Tännicht, ursprünglich ein Kiefernwald, später ein Birkenwäldchen, das noch um 1760 bis an die Fetscherstraße heran reichte." An mehreren Zugängen zu dem einen Kilometer langen unterirdischen Gangsystem standen Schubkarren mit zeltartigen Gebilden aus schwerem Leinen über Zinkwannen und erinnerten ständig an den Tod. Die Gänge waren dunkel und muffig warm. Man konnte so auch bei Regen trocken von Haus zu Haus gelangen, das StirbLeise im Kopf. Oje, ich wär fast auf einem intensivpsychiatrischen Klo gestorben, also extrem leise. Ein Baum wäre gut, irgendwo einen Baum so genau zu kennen, dass er einen schreien hört. Sex auf einer Verkehrsinsel war Urlaub dagegen. Zu träumen tut gut. Von endlos viel Zeit statt diesem Hoffnungs-Staccato bis zum nächsten Renten-Gutachten. Transinsight scheint zwischen dem Pflegeheim und dem Friedhof zu sein. Wahrscheinlich betont Alvers deshalb so sehr, dass sein Team jung ist. Wenn es wärmer ist, schaue ich mir das Gelände mit dem Rad an.
Vielleicht frage ich vorher nochmals den Goldenbogen-Verlag, um nicht ins Kreuzfeuer zwischen Eva Stange und dem VVN zu geraten. Der Themenstadtplan listet nur drei Hochschulen für Johannstadt, komisch. Die Uniklinik blendet der aus. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Trinitatis-Friedhof auf der Fiedlerstraße 1 ist und der Neue Jüdische auf der Fiedlerstraße 3. Dass die Uniklinik nicht auf der 5 sondern per Postanschrift zwischen Herzzentrum und Jochen ist, wusste ich vorher, auch ohne Grundbucheinträge zu kennen. Ein Dorf für Zugvögel. Warum ist mir früher nie aufgefallen, wie groß das Friedhofsgelände ist? Das ist ja fast halb so groß wie das Klinikgelände. Ich hab Lust, Grabsteine auf Sterbedaten abzugrasen. Warum lässt sich einer direkt neben der Klinik beisetzen? Ob das die Verwandten entschieden haben? Oder ob das tatsächlich alles Tote aus dem 19. Jahrhundert sind, wie die Webseite nahelegt? Ich war noch nie auf dem Friedhof. Gleich daneben ist ein Pflegeheim, genau wie beim Johannisfriedhof. Welterbe, schmacht. Albrecht und sein Schloss. Der Tatzberg sei eine Sandkuppe in der grundfeuchten, hochwassergefährdeten Johannstadt, schreibt Uwe Miersch. "Am Tatzberg gab es um 1800 eine große Sandgrube mit einem vier Meter hohen Steilabfall gegen die Elbwiesen. Hier befand sich das Tännicht, ursprünglich ein Kiefernwald, später ein Birkenwäldchen, das noch um 1760 bis an die Fetscherstraße heran reichte." An mehreren Zugängen zu dem einen Kilometer langen unterirdischen Gangsystem standen Schubkarren mit zeltartigen Gebilden aus schwerem Leinen über Zinkwannen und erinnerten ständig an den Tod. Die Gänge waren dunkel und muffig warm. Man konnte so auch bei Regen trocken von Haus zu Haus gelangen, das StirbLeise im Kopf. Oje, ich wär fast auf einem intensivpsychiatrischen Klo gestorben, also extrem leise. Ein Baum wäre gut, irgendwo einen Baum so genau zu kennen, dass er einen schreien hört. Sex auf einer Verkehrsinsel war Urlaub dagegen. Zu träumen tut gut. Von endlos viel Zeit statt diesem Hoffnungs-Staccato bis zum nächsten Renten-Gutachten. Transinsight scheint zwischen dem Pflegeheim und dem Friedhof zu sein. Wahrscheinlich betont Alvers deshalb so sehr, dass sein Team jung ist. Wenn es wärmer ist, schaue ich mir das Gelände mit dem Rad an.
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