Sonntag, Dezember 30, 2007

Schnell

Watson hat seine Gendatei veröffentlicht. Crick und Melzack kannte der. Von Crick hat VerdammtWieHießDer mir vorgeschwärmt. In einer Hypnosesitzung mitten im Zug. Bis dahin hatte mich Crick nie interessiert. Der hatte eine bunte amerikanische Illustrierte zur Tranceinduktion benutzt. Hamann finde ich nicht, wahrscheinlich hieß er anders. Sein Sohn hatte grad einen Krupp, vermutete er, schaute aus dem Zugfenster und sagte ErKriegtKeineLuft. Kurz vorher hatte er noch Borders of Consciousness, Crick und Apoptose auf einen Zettel gekritzelt. Den Zettel habe ich letzten Monat, neun Jahre nach dem Gespräch, weggeschmissen und immer noch Gänsehaut, sobald ich mich an die Zeitschrift erinnere. Damals war mir klar, dass ich ins Print MUSS. Die Zeitschrift habe ich nie wieder gesehen. Am ehesten erinnerte die Max Ende der Neunziger an sie, als sie noch fast A3-Format hatte. Es war einfach geil. Wenn SchwarzWeiß, dann mit wenigen Details, aber Matt und Hochglanz innerhalb einer Abbildung, viel Haut und viel Weite, resp. viel Nähe. Ohne das GEO-Giftgrün. Wenig Text, viel Fläche. Der Playboy der Life Sciences. Aber Wolfgang Pabst hatte 1999 keine Lust, sein Layout zu verändern und konzentrierte sich auf Transplantation.

1 Kommentar:

Johannes G. Klinkmüller hat gesagt…

... immerhin, ein Lebenszeichen aus Dresden ... guten Morgen auch ... und einen schönen Tag ... :-))