Mittwoch, Dezember 12, 2007

Radeln in Dresden

"200 Menschen sterben in Deutschland täglich auf der Straße", sagt Martin bitter, als ich von dem Attentat vor dem algerischen UN-Quartier spreche. In den Entwicklungsländern gehen die Verkehrstoten angeblich in die Millionen. Eine ehemalige Kollegin sei diese Woche von einem Laster überrollt worden und habe jetzt ein Bein weniger, hat Nina vorhin erzählt und mit Blick auf ihren Radweg zur Schule gesagt, dass Stadt-Maut und subventionierte öffentliche Verkehrsmittel, die wie in Stockholm kostenlos sein sollen, der richtige Weg wäre. Wenig später sagt Tim unabhängig davon das Gleiche, ist aber nicht bereit, Gefahrenzonen auf der Dresdner Radwegekarte zu markieren: "Dann schickst du mir nur einen Polizei-Hubschrauber auf den Hals." "Den Noch-Nicht-Abgestürzten", konnte ich mir grade noch verkneifen. Aber die Fahrradbibliothek im Rücken wäre mir schon lieb, wenn in Prohlis Laster den Radweg queren.

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Ich will ja nicht meckern, aber kostenlos geht nicht - es zahlen nur andere.

Und die sind im Zweifel wieder die gleichen, die glauben kostenlos fahren zu dürfen.

Tho.